Nachdem innerhalb von sechs Wochen in Hohenleipisch zwei Pferde der Familie Buffink auf ihrer Weide durch Unbekannte zu Tode gekommen waren, zeigen Menschen Herz und unterstützen die Betroffenen mit Spenden. Bei dem erstmals am neuen Gemeindezentrum an der Dorfkirche veranstalteten Weihnachtsmarkt hat Carla Throne (66) mit den Frauen von dem Zentrum eine eigene Spendenaktion organisiert. Die Besucher konnten die Familie unterstützen und haben es auch getan.
Die Familie Buffink hatte sich trotz des Verlustes zweier ihrer Pferde mit den beiden Eseln Henry (6) und Naja (10) als Reittiere für die Kinder am Weihnachtsmarkt beteiligt.

Binnen weniger Wochen zwei Pferde in Hohenleipisch getötet

Am 18. September hatten Unbekannte dem Kaltblutpferd Emil (15) auf der Weide in Hohenleipisch Glasfasermaterial zu fressen gegeben. Trotz tierärztlicher Hilfe musste es nach vier Tagen eingeschläfert werden. Am 6. November sind dem Kaltblüter Bodo (8) auf der Weide die Augen ausgestochen worden. Stiche in den Hals setzten dem Pferd ein Ende.
Schon 2019 gab es einen Vorfall, mit dem Wallach Leo (15). Dieser soll durch eine mit Steinwürfen in Gang gesetzte Hetzjagd ums Leben gekommen sein. Am 14. Juni 2017 wurden für die Pferdehaltung benötigte Strohballen der Familie Buffink auf einer Landwirtschaftsfläche außerhalb des Ortes von Unbekannten angezündet.

So teuer wäre ein neues Pferd

Da das Fuhrunternehmen auf die vierbeinigen Helfer angewiesen ist, muss nun wenigstens ein neues Pferd angeschafft werden. Mindestens 5000 Euro würden benötigt.
Die Pferde kommen meistens bei Kremsertouren zum Einsatz. Sie eignen sich aber auch als Reitpferde. Kaltblüter Bodo hatte eine Spezialausbildung zum Holzrücken im Wald. Einige Hohenleipischer Geschäfte profitieren von dem Gespanndienst und seinen angebotenen Kremsertouren. Touristen, selbst aus einem größeren Umkreis, nehmen dieses Angebot gern an.
Wer die Familie Buffink unterstützen möchte, das Spendenkonto lautet - IBAN: DE29 1805 1000 1201 371 860, BIC: WELADED1EES, Stichwort „Pferd“.