: Warum noch immer saures und eisenhaltiges Wasser eingeleitet wird
Die 80 Millionen Euro teure Wasserbehandlungsanlage bei Plessa ist nach wie vor nicht betriebsbereit. Nach einstigen Planungen sollte der Testlauf bereits 2022 beginnen. Wie der Zeitverzug begründet wird und was das für die Schwarze Elster bedeutet.
Die gewaltige Plessaer Behandlungsanlage für saures und eisenhydroxidhaltiges Wasser aus dem ehemaligen Bergbaugebiet um Lauchhammer ist immer noch nicht in Betrieb. Wenn sie eines Tages laufen sollte, dann wird jährlich mit 15.000 bis 25.000 Tonnen Eisenhydroxidschlamm gerechnet, der entsorgt werden muss. Hier die Verladestation.
Manfred Feller
Sven Radigk (r.), LMBV-Projektleiter für die vorgesehene Schlammdeponie bei Kostebrau, erläutert den Besuchern aus Lauchhammer die Funktionsweise der Wasserbehandlung in Plessa. Vertreter der Bürgerinitiative gegen die Deponie waren nicht erschienen.