: 80-Millionen-Euro-Bau bei Plessa gegen saures Wasser wächst weiter
Halbzeit auf der Großbaustelle. Der Probebetrieb soll in einem Jahr für eine saubere Schwarze Elster starten. Eingeleitetes saures und braunes Wasser gehört dann der Vergangenheit an. Doch die Sache hat einen Haken.
Auf der Großbaustelle Wasserbehandlungsanlage bei Plessa ist der Hochbau nach einem Jahr soweit vorangekommen, dass jetzt Richtfest gefeiert werden konnte. Mitte des nächsten Jahres soll der Probebetrieb starten.
Hemminger Ingenieurgesellschaft / LMBV
Von der Auftraggeberin LMBV über die Geldgeber bis hin zu den Planern und Baufirmen mit ihren Mitarbeitern herrschte großer Bahnhof beim Richtfest der Wasserbehandlung Plessa am Mittwoch.
Manfred Feller
Der Richtkranz schwebt auf der Baustelle der Wasserbehandlungsanlage Plessa.
Steffen Rasche / LMBV
Dicke Backen beim Einschlagen der symbolischen letzten Nägel in den Dammbalken für das Wehr der Anlage. Am Ende schaffte es allein der Plessaer Amtsdirektor Göran Schrey (2.v.r.) den langen, dicken Drahtstift gerade in das Holz zu schlagen. Die ranghohen Vertreter von LMBV, von der Bietergemeinschaft Otto Heil/WKS und vom Bundesfinanzministerium müssen dagegen noch üben.