Naturpark Hohenleipisch: Grünen-Abgeordnete will Naturschutzprojekte fördern

Isabell Hiekel, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Brandenburger Landtag (r.), im Gespräch mit Lars Thielemann, Leiter des Naturparks, im Lobenmoor.
Sandra PengelDas hat sie alles zum ersten Mal gesehen und ist begeistert. Isabell Hiekel, agrar- und umweltpolitische Sprecherin in der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Brandenburger Landtag, sieht Elbe-Elster gleich auf mehreren Gebieten auf dem richtigen Kurs. Die gelernte Wasserwirtschaftlerin hat sich vor allem für das europäische Moorschutzgebiet Loben bei Hohenleipisch, das im Sommer wegen des tagelangen Brandes in den Schlagzeilen war, interessiert.
Wasser im Lobenmoor erfolgreich reguliert
„Dass der Brand am Ende noch so glimpflich verlaufen ist, ist den Maßnahmen der Fachleute der Wasserbewirtschaftung zu verdanken“, sagt sie und meint damit die wasserregulierenden Maßnahmen, die bereits vor mehreren Jahren eingeleitet worden seien. Das und das schnelle Reagieren der Feuerwehren habe dazu geführt, dass sich das Feuer nicht tiefer in den Boden fressen konnte. „Dieser Weg muss weiter gegangen werden“, sagt sie und meint, dass der Naturpark in der engen Partnerschaft mit Boden- und Wasserverbänden sowie Forst genau richtig agiere. Sie selber wolle sich weiter für die Ansiedlung einer Löschflugzeugstaffel in Welzow einsetzen. „Für solche und munitionsbelastete Gebiete brauchen wir schnell Wasser aus der Luft.“
Als Erfolgsgeschichte sieht sie auch das Wiederansiedlungsprojekt für das Auerhuhn. „Aber wir dürfen jetzt auf keinen Fall aufhören. Noch sind nicht alle Bedingungen so gut, dass wir es dem Selbstlauf überlassen können. Das Projekt endet 2021, „ich setze mich dafür ein, es fortzuführen und weitere Mittel bereitzustellen.“
Baff war sie von der erlebnisReich-Ausstellung im Schloss Doberlug. „Toll, was der Kreis mit Partnern da hingestellt hat.“ Dort sei Natur in einer spannungsvollen Hülle wunderbar verpackt „und es macht Lust, die Geheimnisse zu entpacken“, sagt sie. „Ich komme wieder“, sagt sie.
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