Das Ziel ist zum Greifen nah: Zwei Tage vor Abstimmungsende (8. Juni, 18 Uhr) im Wettbewerb um den „Blauen Kompass“ – ein vom Bundesumweltministerium ausgelobter Klimapreis – liegt „Leuchtturm Louise“ mit etwas mehr als 1400 Stimmen (Stand am Pfingstmontag-Morgen) vorn. Damit konnten die Zweitplatzierten aus Eberswalde ihr dortiges Stadtfest nicht nutzen, um das Elbe-Elster-Projekt noch zu überflügeln. Beworben hatten sich 240 Träger von Projektideen aus der gesamten Bundesrepublik, 20 wurden für das Online-Voting nominiert. Dem Sieger winken 25.000 Euro, die Erstellung eines Imagefilmes und öffentlichkeitswirksame weitere Begleitung bei der Umsetzung des Vorhabens.

Uebigau-Wahrenbrück/Berlin

Was will „Leuchtturm Louise“?

„Leuchtturm Louise“ will Klimaprojekte in kleinen Städten und im ländlichen Raum umsetzen. Bestandteil ist auch ein Vorhaben zur Renaturierung der Schwarzen Elster – der zum schnurgeraden Kanal gemachte Fluss soll wieder mäandern – und die Erarbeitung fundierter Unterlagen, um zunehmendem Niedrigwasser in den Heimatflüssen zu begegnen.
Eine Dankeschönfahrt auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Knut Abraham in den Bundestag für die Unterstützer des Ukraine-Netzwerkes Elbe-Elster/Wildgrube, den engagierten Förderverein der Brikettfabrik Louise und den Förderverein Elbe-Elster-Tours haben die Teilnehmer genutzt, um das Online-Voting weiter zu befeuern. Zwar gelang es nicht, 1000 Stimmen in einer Nacht zu sammeln, aber noch auf der Heimfahrt im Bus wurde die Schallmauer von 10.000 abgegebenen Stimmen durchbrochen. Am Pfingstwochenende haben Unterstützer von „Leuchtturm Louise“ öffentliche Veranstaltungen und soziale Internetkanäle genutzt, um weiter für „Louise“ zu werben. Wer noch abstimmen möchte: www.umweltbundesamt.de
Ebenfalls bei der Berlin-Fahrt erlebt: Tief beeindruckt und betroffen zeigte sich die Delegation aus Elbe-Elster von den Schilderungen eines Insassen im einstigen Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen.
Ebenfalls bei der Berlin-Fahrt erlebt: Tief beeindruckt und betroffen zeigte sich die Delegation aus Elbe-Elster von den Schilderungen eines Insassen im einstigen Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen.
© Foto: Frank Claus