Fast 6000 Euro, eingespielt bei einer Spendengala und im Vorfeld durch gezielte Ansprache von Firmen und Privatpersonen „eingesammelt“, das ist für HausLeben ein Riesending.
Das vorerst letzte Mal hatte HausLeben Kurstadtregion Elbe-Elster im Jahr 2019 zum Sponsorentreffen eingeladen. Nun, nach drei Jahren, hat es endlich wieder geklappt und der Verein, der in Bad Liebenwerda Menschen mit Krebserkrankung und deren Angehörige therapiebegleitend unterstützt, konnte sich bei seinen Förderern und Sponsoren bedanken. Und dies an einem besonderen Ort und in besonderer Form: im rundum erneuerten Kurhaus und mit einer Spendengala, die Schüler des Beruflichen Gymnasiums Falkenberg im Rahmen des Schulprojektes „Nozomi“ organisiert und gestaltet hatten.

Die Spendengala als Schulprojekt organisiert

Die fünf Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse hatten sich im Vorfeld intensiv mit der Arbeit von HausLeben befasst, besuchten die in der Einrichtung angebotenen Kurse und bereiteten auf dieser Grundlage die Veranstaltung vor. Idee sei es gewesen, „etwas Gutes zu tun und dabei gleichzeitig einen Anlass zu haben, sich mal wieder schick anzuziehen“, wie es Benedikt Teubel, einer der fünf Gymnasiasten formuliert. Kontakt zu HausLeben fand man über einer der beteiligten Schülerinnen – Frederike Petersohn, deren Mutter in HausLeben ehrenamtlich Kurse anbietet.
Für den Sponsorenabend haben die „Nozomi“-Mitstreiter – das japanische Wort steht für Hoffnung – den Ablauf des Sponsorenabends geplant und mithilfe etlicher Freunde durchgeführt, die unter anderem Getränke servierten oder die Garderobe betreuten. Eine Unterstützung, für die man beim Verein HausLeben dankbar ist, wie Vorstandsmitglied Dr. Stephan Kreher betonte. Er wies in seiner Rede bei der Gala auf das breite Angebot an Kursen und Beratungsmöglichkeiten hin, das man über die Jahre aufbauen konnte.

Die erste Veranstaltung im sanierten Kurhaus

Zugleich betonte er, wie wichtig die Mithilfe ehrenamtlicher Helfer, Spender und Sponsoren ist. „Ohne Sie wäre HausLeben nicht denkbar“, so der Onkologe. Seinen besonderen Dank richtete er an die Firma Stabau GmbH aus Haida und ihren Geschäftsführer Matthias Müller. Stabau hatte für die Ausrichtung des Abends das Kurhaus sowie das Catering bereitgestellt – es ist die erste Veranstaltung nach Modernisierung des traditionsreichen Objektes am Kurpark. Musikalisch setzten zu diesem Anlass die „Besen Street Boys“ aus Jena, bei denen HausLeben-Beiratsmitglied Christian Wegner mitwirkt, mit Old-Time-Jazz einen besonderen Akzent.
Für die Arbeit von HausLeben konnten dank langjähriger und neuer Sponsoren von den Schülern durch einen musikalischen Nachmittag, eine Müllsammlung am Mühlberger Kiessee, für die eine Spende der Firma Elbekies eingeworben wurde, und der Versteigerung von Bildern auf der Spendengala insgesamt 5896 Euro gesammelt werden.
Auch Sylke-Katrin Schrader, der Organisatorin von HausLeben, war es daher ein Bedürfnis, sich bei allen Unterstützern, den Gastgebern der Gala im Kurhaus für die Räumlichkeit und das Catering und vor allem bei den Schülern zu bedanken. Deren Mühen haben sich im Übrigen auch schulisch ausgezahlt: Für ihr Projekt „Nozomi“ erhielten sie die Note 1.