Auf regennasser Straße schimmert die Dieselspur besonders stark und ist nicht ungefährlich. Vor allem in Kurven kann ausgelaufener Kraftstoff gefährlich werden.
Kurz nach dem Mittag hatten am Mittwoch (4. Januar 2023) Kameraden der Feuerwehren, Mitarbeiter von Bauhöfen und der beiden Landesstraßenmeistereien in Herzberg und Elsterwerda alle Hände voll zu tun. Auf etwa 60 Kilometern Länge hat sich eine Dieselspur erstreckt. Nach Informationen hiesiger Einsatzkräfte hat sich das ölhaltige Gemisch von Lebusa bei Schlieben über Kolochau, Herzberg, Wiederau, Beutersitz, Zinsdorf, Kauxdorf bis nach Mühlberg-Weinberge gezogen. Damit waren mit der B87 und der B101 auch zwei Bundesstraßen betroffen. Der Verursacher ist nach jetzigem Kenntnisstand schon aus Dahme im Nachbarlandkreis Dahme-Spreewald gekommen.

Was über den Verursacher bekannt ist

Wie Liebenwerdas Verbandsgemeindewehrführer Mathias Bauer bestätigt, habe ein Kleintransporter, der einen Schaden an der Dieselleitung gehabt habe, die megalange Spur hinterlassen. Im Grunde genommen ist der jeweilige Straßenbaulastträger für die Beseitigung zuständig, die Feuerwehr unterstütze an bestimmten besonders gefährdeten Stellen und sorge so für die möglichst zügige Eingrenzung von Gefahrenstellen. Mitarbeiter aus Bauhöfen und von beiden Landesbetrieben hätten vor allem Schilder aufgestellt. Ob noch eine spezielle Kehrmaschine zum Einsatz kommen soll, ist noch nicht entschieden. Die Kameraden der Feuerwehr streuen Ölbindemittel. Allein das Bindemittel koste pro Sack etwa zwischen 15 bis 20 Euro. Zu den Kosten kämen die Anzahl der eingesetzten Kräfte und der Zeitaufwand hinzu. Mindestens ein paar Hundert Euro würden sich so schnell ansammeln. Für den Schaden muss der Verursacher geradestehen.