Das wäre fest schief gegangen: Die Karamellfäden lassen sich nicht wie gewünscht ziehen, die Nüsse stecken in der hart gewordenen Süßmasse fest. Zum Glück hilft Moderatorin Enie van de Meiklokjes Steve Hauptvogel bei „Das große Backen“ aus der Patsche. „Ich habe nicht gewusst, dass man Karamell durch Warmmachen noch mal weich bekommt“, gesteht der 34-Jährige ein. Ansonsten wird der Hobbybäcker, der ansonsten als Operationstechnischer Assistent an der Uniklinik in Dresden arbeitet, in der zweiten Folge der Sat.1-Reihe zweimal fast geadelt.
Ins Mutterland der Patisserie, nach Frankreich, ging es diesmal. Eine leckere Tarte – ein flacher, knuspriger Mürbteigboden gekrönt von einer süßen, cremigen Füllung – war herzustellen. Dann ein Riesen-Eclair mit 22 Zentimeter Länge und zu guter Letzt das klassische Baisergebäck „Macarons". Jurymitglied, Pâtissier und Dessert-Meister Christian Hümbs, schwelgt von Steves Backkünsten. Bei der Tarte sei er nur ganz knapp am „hervorragend“ vorbeigeschrammt und für die Macarons von Steve hat sich das Jurymitglied fast niedergelegt: „Ich habe noch nie so eine gute Füllung gegessen.“

Hohenleipisch

„Das große Backen“-Kandidaten müssen einen englischen Pie machen

Steve Hauptvogel am RUNDSCHAU-Telefon: „Da bin ich gleich ein bisschen größer geworden.“ Auch sonst kommt der Mann sympathisch rüber. Ein Kamerateam zeigt ihn in seiner Hohenleipischer Heimat und im OP.
Am Sonntag dieser Woche geht es für die verbliebenen acht Hobbybäcker nach Großbritannien. Als Einstieg wird ein englischer Pie, ein bedeckter herzhafter Kuchen gebacken. In der Technischen Prüfung ist ein Pop-Art Union Jack Cake – ein Kuchen mit „hidden Design“ in Form der Flagge des Vereinigten Britischen Königreichs – zu backen. Und schließlich müssen sie eine 3D-Torte mit einem unverwechselbar britischen Motiv fertigen.
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