Corona in Elbe-Elster: In Elsterwerda gibt es auch ohne Suppenmeile jede Menge Suppe
Am Mittwoch, immer am Buß- und Bettag, der in Sachsen Feiertag ist, ruft Elsterwerda zur Suppenmeile. 13 Jahre lang war das ununterbrochen so. In diesem Jahr macht Corona den Suppenfans einen Strich durch die Rechnung. Dabei hat die Rundschau als Ideengeber der Meile gemeinsam mit den Gastronomen, der Stadtverwaltung und dem Gewerbeverein lange überlegt, wie eine Meile unter Corona-Bedingungen aussehen könnte – und am Ende aufgegeben: zu hohe Hürden.
Suppe zum Mitnehmen in Elsterwerda
Trotzdem, ganz auf Suppe müssen die Fans von Erbsen- und Kartoffelsuppe, Linsen- und Grüne-Bohnen-Eintopf nicht verzichten. Es gibt einige Gastronomen, die vor ihren Häusern Suppe verkaufen beziehungsweise die Gulaschkanone vors Haus schieben. So will Sven Platz von der „Linde“ aus Saathain Wasserbüffel-Eintopf und Filschsoljanka auf dem Platz vor Expert-Pötzsch ausschenken.
Am „Elstertal“ in Zeischa gibt es die begehrte Holundersuppe und Wildsuppe. Am „Goldenen Löwen“ in Hohenleipisch schenkt Anja Krausch neben der Käse-Hackfleischsuppe, Linseneintopf und Soljanka aus. Bei Fisch-Suhr in Langennaundorf wird ein gehöriger Kessel Fischsuppe gekocht. Beim Suppenexpress Kisser in Plessa gibt es Erbsensuppe. Die Fleischerei Hanisch in Elsterwerda bietet heiße Eintöpfe und Leckeres vom Grill. Achtung aufgepasst: Alle Gerichte gibt es nur zum Mitnehmen.


