Brücke bei Bad Liebenwerda
: Neuer Anlauf für Freigabe über Alte Röder bei Prieschka

Die Alte Röder bei Prieschka führt zumeist eher wenig Wasser. Trotzdem wurde eine stattliche Brücke darüber errichtet. Die Freigabe des Bauwerks für den Verkehr dauert allerdings noch.
Von
Frank Claus
Prieschka
Jetzt in der App anhören

Die Brücke über die Alte Röder bei Prieschka soll Ende Oktober/Anfang November für den Verkehr freigegeben werden.

Frank Claus

Zweimal hat der Landesbetrieb Straßenwesen die Freigabe der neuen Brücke über die Alte Röder bei Prieschka, Ortsteil der Stadt Bad Liebenwerda, verschoben. In Pressemitteilungen war eine Inbetriebnahme zunächst für Juni dieses Jahres in Aussicht gestellt worden. Später wurde das auf September korrigiert.

Nun soll es im dritten Anlauf im November klappen, wie Matthias Brand, zuständiger Bauleiter der Senftenberger Strabag–Niederlassung, erklärt. In der nächsten Woche (42. Kalenderwoche) werde der Asphalt auf die beiden Rampen aufgebracht.

Die Brücke selbst hat ihren Spezial–Gussasphalt bereits erhalten. Dann müssen noch die Geländer montiert und die Böschungen zum Graben hergestellt werden.

Weshalb sich die Bauarbeiten verzögert haben

Im Dezember des zurückliegenden Jahres haben die Bauarbeiten begonnen und zunächst unter keinem guten Stern gestanden. Zuerst seien Fundamentreste gefunden worden, die dort nicht vermutet wurden, und die aufwendig entfernt werden mussten.

Dann habe die Kälteperiode den zügigen Fortgang behindert und schließlich auch noch der Wasseranstieg. „Wir konnten nicht ordentlich gründen“, so Steffen Streu, Pressesprecher des Landesbetriebes.

Im Ort haben die Einwohner stets über die gewaltigen Dimensionen der neuen Brücke gestaunt, da die Alte Röder zumeist nur wenig Wasser führe. Begründet wird die Größenordnung mit dem Durchfluss an Hochwassertagen, der nunmehr gewährleistet sei. Kalkuliert war das Bauvorhaben zu Beginn mit etwa 700.000 Euro.