Der Landesbetrieb Straßenwesen lässt die Brücke über die Alte Röder im Zuge der Landesstraße L593 zwischen Prieschka und der Schwarzen Elster neu bauen. Die Arbeiten starten am Montag, 5. Dezember, unter Vollsperrung und dauern voraussichtlich bis zum Juni des nächsten Jahres.
Ganz große Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen rund um den Ortsteil der Stadt Bad Liebenwerda dürfte es nicht geben, da es in zumutbarer Entfernung geeignete Umleitungstrassen gibt. Nach Angaben des Landesbetriebes mache der Zustand der Brücke den Abriss notwendig. Die unzureichende Tragfähigkeit führe dazu, dass die Verkehrssicherheit auf Dauer nicht mehr gewährleistet sei.

Für den Hochwasserfall besser gerüstet

Die neue Brückenkonstruktion soll als Einfeldbrücke mit größeren Stützweiten an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Aus wasserwirtschaftlicher Sicht verbessere sich danach das Abflussprofil der Alten Röder im Hochwasserfall.
Nach Prieschka kommen Pkw-Fahrer ab Montag nicht mehr über die B101 und die Waldbadkreuzung, sondern dann über Zeischa. Lkw-Fahrer müssen über die B 183 in Richtung Oschätzchen und dann durch Zobersdorf nach Prieschka fahren.
Nach Prieschka kommen Pkw-Fahrer ab Montag nicht mehr über die B101 und die Waldbadkreuzung, sondern dann über Zeischa. Lkw-Fahrer müssen über die B 183 in Richtung Oschätzchen und dann durch Zobersdorf nach Prieschka fahren.
© Foto: Frank Claus
Der Verkehr unter 30 Tonnen wird in Richtung Zobersdorf und durch Zeischa bis zur Kreuzung Zeischa/Haida beziehungsweise in umgekehrter Reihenfolge geleitet.
Für den Verkehr über 30 Tonnen erfolgt die Umleitung über die L59 (Prösen-Stolzenhain-Bad Liebenwerda) durch Zobersdorf bis zur Bundesstraße B183 und dann über die B101 wieder zurück auf die L593 (Waldbadkreuzung in Richtung Prieschka bzw. in umgekehrter Reihenfolge.
Für die Realisierung des Neubaus hat der Landesbetrieb Straßenwesen die Strabag AG aus Senftenberg beauftragt. Die Gesamtkosten belaufen sich nach Angaben des Landesbetriebes auf 700.000 Euro.