Ab in den Wald: Am 11. Dezember findet in Wahrenbrück eine Pflanzaktion statt, für die freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Umgebung gesucht werden. Es sollen 3000 Bäume – Eichen, Roteichen, Linden und Bergahorn – gepflanzt werden. Das Waldstück – wegen zahlreicher Glätteunfälle an der Straße zwischen Wahrenbrück und Zinsdorf von der Bevölkerung als Eiskurve bezeichnet – ist bereits gepflügt und umzäunt.
Susi Hensel, Projektmitarbeiterin der gemeinnützigen Unternehmergesellschaft „Deutschland forstet auf“ organisiert die Pflanzaktion gemeinsam mit Christian Burkhardt aus Bad Liebenwerda, der unter anderem auch den Schulwald bei Wahrenbrück etabliert hat und der im Jahr 2020 Deutschlands „Waldbesitzer des Jahres“ wurde.

Waldumbau-Projekt wird von Land und EU unterstützt

An „Deutschland forstet auf“ wenden sich Susi Hensel zufolge Waldbesitzende, egal ob Private, staatliche Einrichtungen oder Kommunen, welche Freiwillige für Pflanz- oder Pflegeaktionen für ihren Wald suchen. Christian Burkhardt wird nach eigenen Aussagen die Pflanzen vorfinanzieren. Zur Umsetzung seiner Waldprojekte erhalte er Fördergelder vom Land Brandenburg beziehungsweise der EU aus dem Paket „Umstellung auf naturnahe Waldwirtschaft“ nach Abschluss des Waldumbaus und der Abnahme durch einen Revierförster. Um die Pflege muss er sich selbst kümmern. Das Pflanzmaterial stamme von der Fürst-Pückler-Baumschule Zeischa. Christian Burkhardt: „So bleibt das Geld auch in der Region.“
Gepflanzt wird am 11. Dezember zwischen 11 und 17 Uhr an der Zinsdorfer Straße. Mitbringen sind Arbeitshandschuhe und idealerweise ein Spaten. Getragen werden sollte festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Mittags wird eine Suppe bereitgestellt, Getränke sind selbst mitzubringen. Anmelden kann man sich über die Online-Plattform www.deutschland-forstet-auf.de