Wer wird Millionär?
: So nutzt Liedermacher aus Cottbus zweite Chance bei Günther Jauch

Günther Hornberger aus Cottbus ist zum zweiten Mal bei der beliebten RTL-Rateshow „Wer wird Millionär?“ dabei. Wie es für ihn läuft und was ihn antreibt.
Von
Silke Halpick
Cottbus
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Günther Hornberger aus Cottbus ist beim Weihnachtsspezial der RTL-Show "Wer wird Millionär?" dabei. Es ist bereits sein zweiter Auftritt bei Günther Jauch.

Günther Hornberger aus Cottbus ist beim Weihnachtsspezial der RTL-Show „Wer wird Millionär?“ dabei. Es ist bereits sein zweiter Auftritt bei Günther Jauch.

Silke Halpick
  • Günther Hornberger aus Cottbus nahm zum zweiten Mal am Weihnachtsspezial von „Wer wird Millionär?“ teil.
  • Wegen fehlender Schnelligkeit schaffte er es erneut nicht auf den Kandidatenstuhl.
  • Hornberger plant eine dritte Teilnahme nach Ablauf der halbjährigen Sperre.
  • Der Liedermacher leitet in Cottbus eine Lyrikwerkstatt und veranstaltet „Hornbergs Salon“.
  • Weitere Cottbuser Kandidaten erzielten 2025 Gewinne von 32.000 Euro bei der Quizshow.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Cottbuser Liedermacher und Dichter Günther Hornberger ist im Fernsehen beim Weihnachtsspezial der RTL-Sendung „Wer wird Millionär“ (26. Dezember 2025). Das ist bereits sein zweiter Auftritt bei Günther Jauch, doch auf den Kandidatenstuhl schafft er es auch diesmal nicht. Das ist der Grund.

Was dem 66-Jährigen fehlt, ist die Schnelligkeit. Die Antworten bei den Schnellraterunden habe er meist parat, aber die anderen, oft deutlich jüngeren Kandidaten seien schneller beim Bedienen der Technik, wie er einräumt. Beim Probedurchgang sei er sogar der einzige mit der korrekten Antwort gewesen. Doch am Ende der mehr als dreistündigen Sendung gehört er zu den drei Kandidaten, die auf ihrem Stuhl sitzenbleiben.

Sein Ehrgeiz ist jedoch geweckt. „Ich will in die Mitte“, sagt Günther Hornberger. Dafür würde er auch ein drittes Mal den mit dem Auftritt in der „Wer wird Millionär?“-Show verbundenen Aufwand, zu dem die Fahrt nach Köln samt zwei Übernachten gehören, auf sich nehmen. Dabei gehe es ihm nicht hauptsächlich um die eine Million Euro, die als Gewinn locken. „Ich spiele gern Gesellschaftsspiele, war Sozialpädagoge und habe immer viel mit Kindern gespielt“, sagt er.

Der Titel der Sendung sei ja eigentlich falsch, wie Günter Hornberger mit einem Augenzwinkern anmerkt. „Denn wer damit Millionär geworden ist, wissen wir ja alle: Günther Jauch“, begründet er. Auf den Direktkontakt mit dem bekannten und beliebten Moderatoren freue er sich besonders, weil seiner Meinung nach beide einige Gemeinsamkeiten haben.

Günther Jauch und Günther aus Cottbus – was beide verbindet

Das betrifft nicht nur den Vornamen und das Alter, Günter Jauch ist nur drei Jahre älter als der Kandidat aus Cottbus. „Als Sozialarbeiter hatte ich in Potsdam die Aufgabe, eine Stadtteil-Schule zu gründen“, erzählt Günther Hornberger. Diese habe direkt neben der Arche Potsdam gelegen, deren Gründung Günther Jauch initiiert hat. Und während der RTL-Moderator auf 26 Jahre „Wer wird Millionär?“ zurückblickt, hat der Cottbuser zu gleichen Zeit das Format „Liedermacher treffen Hornberger“ ins Leben gerufen.

Der gebürtige Berliner ist vor einigen Jahren mit seiner Frau nach Cottbus gezogen, die von hier stammt und eine echte Rückkehrerin ist. Er hat in Cottbus die Lyrikwerkstatt gegründet und lädt sich regelmäßig relativ unbekannte Künstler in „Hornbergs Salon“ ein. Der nächste Gast ist beispielsweise Anne Fischer, eine Lübbenauer Liedermacherin, die am 18. Februar 2026, ab 18 Uhr bei ihm zu Gast im „Eck 51“, in der Bahnhofstraße sein wird.

Doch auch „Wer wird Millionär?“ will er nicht aus dem Blick verlieren. Zunächst bleibt der Kandidat für einen Zeitraum von einem halben Jahr für eine erneute Teilnahme gesperrt. Danach will sich Günther Hornberger wieder bewerben. „Vielleicht klappt es schon im Frühling 2026“, sagt er. Mit einer Gewinnchance von 8000 bis 16.000 Euro rechnet er für sich.

Günther Hornberger ist nicht der erste Cottbuser, der bei der beliebten Rateshow mitmacht. Im April 2025 hat der Cottbuser Journalist Phillipp Manske (37) einen Gewinn in Höhe von 32.000 Euro abgeräumt. Und Viktor Schneider, der in Cottbus aufgewachsen ist, sein Abitur am Max-Steenbeck-Gymnasium gemacht hat und heute als Polizist in Berlin lebt, kommt im Januar 2025 ebenfalls auf einen Gewinn in Höhe von 32.000 Euro.