Das ist mein Hund Arthur: Ängstlicher Riese mit diebischer Vorliebe für rohe Bratwürste

Welthundetag 2024: Autor Tilo Winkler mit Hund Arthur im Urlaub in einer Gondel in Österreich. Der Irische Wolfshund hat deutlich Respekt vor dem Gefährt.
Tilo Winkler- Irischer Wolfshund Arthur lebt seit 2020 als Homeoffice-Begleiter bei seinem Besitzer.
- Arthur ist ein 92 cm großer, sanfter Riese mit Vorliebe für rohe Bratwürste.
- Auf einem Österreich-Urlaub zeigte sich Arthurs Angst vor Gondeln – erst die dritte Fahrt gelang.
- Irish Wolfhounds wie Arthur gelten als sensibel, verspielt und eigenwillig in der Erziehung.
- Arthur hat Social-Media-Accounts und stürmte bereits Videokonferenzen seines Besitzers.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es entpuppt sich als größere Herausforderung als gedacht: Im Urlaub in Österreich soll es mit Hund Arthur per Gondel auf einen der zahllosen Berge gehen. Einsteigen, Hinsetzen, fertig. So die Theorie. Doch die rund 70 Kilogramm auf vier Beinen wollen partout nicht in das Gefährt. Es ist etwa so, als wolle man einen sturen Esel vorwärts schieben. Nichts geht. Alles Mögliche war während der Welpenzeit in der Hundeschule geübt worden. Aber das Einsteigen in Gondeln war nicht dabei.
Die erste Gondel zieht vorbei, die zweite auch. Erst bei der dritten fasst der Irische Wolfshund (Abkürzung IW) von Autor Tilo Winkler genug Vertrauen in Herrchen und steigt mit ein. Die Rücktour verläuft dann problemlos.
So sind sie, die irischen Wolfshunde (Irish Wolfhound): Kraftpakete und Sensibelchen zugleich. „Gentle Giants“ werden sie unter Hundeliebhabern genannt – sanfte Riesen. Die Muskelpakete sind trotz ihrer imposanten Erscheinung Windhunde: sehr schnell und dabei nahezu leichtfüßig unterwegs.
Freiherr Arthur, so sein vollständiger Name, ist seit dem Einzug bei Tilo Winkler im Mai 2020 der virtuelle Redaktionshund. Er hat seitdem schon so manche Videokonferenz gestürmt.
Das „Freiherr“ im Namen musste übrigens vor Arthur, weil es der F-Wurf der Züchterin war. Ordnung muss sein. Und was passt bei einem Irischen Wolfshund besser als der Titel Freiherr?
Irischer Wolfshund: Tollpatsch in viel zu großem Körper
Der inzwischen viereinhalb Jahre alte Rüde ist ein Tollpatsch in viel zu großem Körper. Er weiß nichts von seiner Kraft. Arthur muss sich nur stehend vor die Kamera im Homeoffice von Tilo Winkler platzieren, um alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Welthundetag 2024: Tilo Winkler mit seinem Hund Arthur im Urlaub.
Tilo WinklerSpätestens, seit Arthur – auf den Hinterpfoten stehend – (mit Erlaubnis und erst nach Signal) seine Vorderpfoten auf die Schultern von Chefredakteur Claus Liesegang legen durfte, gilt der Hund mehr oder weniger als vollwertiges Redaktionsmitglied.
Bei aller beschriebener Sanftheit und auch Genügsamkeit: Die Erziehung eines Irish Wolfhound ist kein Selbstläufer. Gerade Rüden wie Arthur können nicht nur charmant wirken und ausgesprochen verspielt und liebenswert sein, sondern eben auch sehr dominant. Absoluter Gehorsam ist nicht die Sache eines IW. Irische Wolfshunde neigen dazu, eigene Entscheidungen zu treffen und die Kommandos ihres Halters zu hinterfragen.
Wenn Hund Arthur von oben auf den Esstisch schaut
Im Gegensatz zu vielen seiner Artgenossen hat Arthur dabei einen entscheidenden Vorteil: seine Größe. Er kommt auf etwa 92 Zentimeter. Seine Schnauze reicht nicht nur bis an einen Esstisch oder die Arbeitsplatte der Küche heran. Arthur schaut von oben auf das Servierte herab. Oder eben auf das, was eigentlich noch gebraten werden soll.
So konnte Arthur nicht widerstehen, als sechs (!) rohe Thüringer Bratwürste in der offenen Küche frei zugänglich lagen und sich kurzzeitig jeglicher menschlicher Kontrolle entzogen. Sie waren weg, binnen Sekunden. Dagegen hilft auch nicht die beste Hundeerziehung.
Wer etwas mehr über Arthur und Irische Wolfshunde erfahren möchte, findet hier alles Wichtige.
Arthur hat zudem eine eigene Seite bei Facebook und einen Account bei Instagram. Videos mit ihm gibt es ebenfalls bei Youtube.
Welthundetag 2024: Das ist mein Hund
In Deutschland leben nach aktuellen Umfragen mehr als 10 Millionen Hunde. Der Hund ist nach der Katze das beliebteste Haustier. Auch etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Medienhaus genießen ein Leben mit Hund(en). Zum Welthundetag am 10. Oktober 2024 wollen wir sie zeigen - unsere Verlags-, Redaktions- oder eben Homeoffice-Hunde, garniert mit kleinen Geschichten und Anekdoten aus dem Alltag mit unseren bellenden Vierbeinern. Hier sind sie:
- Kulturreporterin Janine Reinschmidt mit Hund Ares
- Lokaleporter Steffen Göttmann mit seinen Hunden Manci, Magnus und Fido
- Lokalreporterin Julia Jannaschk mit Hündin Leni
- Geschäftsführer Lars Barnstorf mit Hund Momo
- Social-Media-Managerin Elisabeth Engel mit Hund Tucker
- Lokalreporterin Solveig Schneider mit Hund Taavi
- Klimareporterin Sophia Schwan mit Hund Hamish
- Online-Redakteur Oliver Jastram mit Hund Diego
- Lokalreporterin Silke Halpick mit Hündin Butterfly
- Redakteurin Anjuta Klauke und Hund Grischa
- Food-Reporterin Elisabeth Voigt mit Hündin Chica
- Reporterin Britta Gallrein mit Hund Lumi
- Digitalchef Tilo Winkler mit Hund Arthur


