Weihnachten 2023 bei Alexander Knappe: Dieses Essen hat beim Sänger aus Cottbus Tradition

Alexander Knappe bei "Liebe kennt keine Liga" im Stadion der Freundschaft in Cottbus. Auf lr.de erzählt der Sänger, wie er Weihnachten feiert und welches Essen auf den Tisch kommt.
Michael HelbigSänger Alexander Knappe hat in den kommenden Wochen noch gut zu tun. Unter anderem steht das traditionelle Weihnachtssingen mit Fans des FC Energie Cottbus mit Stadion der Freundschaft am 16. Dezember an. Aber spätestens am 23. Dezember ist Schluss mit der Arbeit und der Musiker, der im Jahr 2010 in der Talentshow X Factor bekannt wurde. Er singt für ein paar Tage nur im privaten Kreis.
„Heiligabend feiere ich traditionell in Cottbus mit meinem Vater, meiner Tante und meinen Brüdern“, erzählt Knappe. Seine Großeltern und seine Mutter seien bereits gestorben. „Meine Tante hat die Aufgabe übernommen, das abendliche Mahl zu kochen.“ Die Familie halte es aber schlicht und setze auf einfache Gerichte.
Alexander Knappe setzt Weihnachten auf Entspannung
„Am 24.12. kommen meist einfache Sachen wie Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat auf den Tisch“, verrät Knappe. „Andere Sachen brauchen extrem lange und sind doch extrem schnell weg.“ Er habe bei anderen schon das Chaos in der Küche gesehen, das dann entstehe und setze eher auf Entspannung.
Er selbst nennt sich den „schlechtesten Koch der Welt“. Daher freue er sich, wenn andere ihn bekochten. „Was dann noch cool ist, ist, sich gemeinsam auf die große Couch vor den Fernseher zu setzen und Klassiker wie ‚Kevin allein zu Haus‘ zu gucken“, sagt Knappe. Seine Tante freue sich, wenn die ganze Familie beisammen sei, was in den anderen Monaten eher selten vorkomme.
Die Familie ehrt die Verstorbenen
Spätestens am 26. Dezember fahre er zu seiner Frau und ihrer Familie nach Berlin und feiere dort weiter – ebenfalls mit eher einfachen Gerichten auf dem Tisch. „Dieses Jahr wurde ich gefragt, ob ich für die Kinder der Familie den Weihnachtsmann spiele, das mache ich natürlich gerne.“ Die Kleinen wollten auch immer, dass er singe, aber weniger seine eigenen Lieder als Klassiker wie „Leise rieselt der Schnee“.
„Ich bin nicht der ganz krasse Weihnachtstyp, wir hatten auch schon überlegt, einmal über Weihnachten wegzufahren“, erzählt Knappe. Aber die Zeit zwischen dem 23. Dezember und 1. Januar sei die Zeit, „in der alle raus sind, da kann man mal Energie sammeln“. Auf Geschenke verzichteten sein Vater und er inzwischen, auch in die Kirche gehe er nicht mehr. „Aber zum Grab meiner Oma und meines Opas gehen wir als Familie.“