Wasser in Cottbus: Stadt verbietet Entnahme aus der Spree

Die Stadt bittet Cottbuser, Wasser zu sparen. Ab kommender Woche wird die Wasserentnahme aus der Spree untersagt.
Michael Helbig- Cottbus verbietet ab nächster Woche Wasserentnahme aus der Spree und Nebengewässern wegen Trockenheit.
- Seit 1. Juni liegt der Abfluss der Spree unter dem Mindestwert von 4,5 m³/s, keine Besserung in Sicht.
- Bürger und Betriebe sollen Wasser sparen; detaillierte Regeln folgen per Allgemeinverfügung.
- Landesamt für Umwelt leitet weniger Wasser in kleinere Gräben, um Reserven zu schützen.
- Stadt appelliert, sparsam mit Trink-, Grund- und Flusswasser umzugehen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen der anhaltenden Trockenheit wird die Stadt Cottbus ab nächster Woche die Wasserentnahme aus Flüssen, Bächen und Teichen einschränken. Das wurde am Donnerstag (19. Juni) aus dem Rathaus der Lausitzmetropole angekündigt. Das Entnahmeverbot betrifft vor allem Cottbuser und Bewohner an der Spree, die Wasser beispielsweise zum Gießen ihrer Gärten nutzen. Auch Betriebe und Privatpersonen mit offizieller Genehmigung zur Wasserentnahme müssen in den nächsten Tagen schon mit Einschränkungen rechnen. Die detaillierten genauen Regeln will die Stadt Cottbus am Anfang der kommenden Woche mit einer entsprechenden Allgemeinverfügung regeln.
Der Grund für die angekündigten Einschränkungen bei der Wasserentnahme ist die anhaltende Trockenheit, für die bisher kein Ende in Sicht ist. Es hat in den zurückliegenden Wochen bereits wenig geregnet. Gleichzeitig herrschen sommerliche Temperaturen. Dadurch ist der Wasserstand der Spree stark gesunken. Seit dem 1. Juni liegt der Abfluss unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestwert von 4,5 Kubikmetern pro Sekunde. Eine Verbesserung wird laut Wettervorhersagen nicht erwartet.
Wasser in Cottbus – Bürger sollen sparsam sein
Deshalb hat das Landesamt für Umwelt bereits Maßnahmen eingeleitet. Seit dem 5. Juni wird weniger Wasser aus der Spree in kleinere Gräben und Nebengewässer geleitet. Auf diese Weise soll möglichst viel Wasser in der Spree selbst bleiben.
Die Stadt ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sparsam mit Wasser umzugehen – egal ob Trinkwasser, Grundwasser oder Wasser aus Flüssen. Wer vorsichtig mit Wasser umgeht, hilft, die Wasserreserven zu schützen.

