Warnstreik in Cottbus
: Warum trotzdem Straßenbahnen von Cottbusverkehr gefahren sind

Trotz Verdi-Aufruf fuhren in Cottbus vereinzelt Straßenbahnen von Cottbusverkehr. Kritik an Streikbrechern, Einschränkungen im Spree-Neiße-Kreis und laufende Tarifverhandlungen.
Von
Jan Siegel
Cottbus
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Warnstreik Cottbusverkehr: Verdi hat für den heutigen Montag zum großen Warnstreik im Brandenburger Nahverkehr aufgerufen. Mit den Arbeitsniederlegungen wollen die Beschäftigten Druck auf die Arbeitgeber ausüben, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot in den laufenden Tarifverhandlungen vorzulegen. Auch die regionalen Unternehmen Cottbusverkehr und Spree-Neiße Cottbusverkehr werden bestreikt. Es ist mit erheblichen Auswirkungen auf den Bus- und Straßenbahnverkehr in Spree-Neiße und Cottbus zu rechnen. Dennoch fuhren in Cottbus Strassenbahnen. Dessen Fahrer wurden von den Teilnehmern der Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof vor ihrem Marsch zur Abschlusskundgebung zum Stadthaus am Erich Kästner Platz als Streikbrecher bezeichnet.

Vom Hauptbahnhof Cottbus zogen die Streikenden über die Bahnhofstraße bis zum Erich-Kästner-Platz.

Michael Helbig
  • Verdi rief am Montag, 2. Februar, zum Warnstreik im Brandenburger Nahverkehr auf.
  • In Cottbus fuhren trotz Streiks vereinzelt Straßenbahnen von Cottbusverkehr.
  • Fahrer wurden bei der Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof als Streikbrecher kritisiert.
  • Der Streik führte zu Einschränkungen in Cottbus und im Spree-Neiße-Kreis.
  • Verdi fordert höhere Löhne und bessere Arbeitszeiten; Verhandlungen laufen weiter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Montag, 2. Februar, hatte die Gewerkschaft Verdi erneut zum Warnstreik auch im Brandenburger Nahverkehr aufgerufen. Im Fokus standen in Cottbus die regionalen Verkehrsbetriebe Cottbusverkehr und Spree-Neiße Cottbusverkehr.

Die Beschäftigten wollten mit der Arbeitsniederlegung den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, um in den seit Wochen laufenden Tarifverhandlungen endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

Trotz des Streiks verkehrten in Cottbus einige Straßenbahnen. Fahrer, die trotz der Aktion ihre Schichten antraten, wurden bei der Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof von den Streikenden als Streikbrecher kritisiert. Die Demonstranten zogen anschließend zum Stadthaus am Erich-Kästner Platz, auf dem die Abschlusskundgebung stattfand. Insgesamt waren zahlreiche Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe dem Aufruf gefolgt, um für bessere Arbeitsbedingungen und eine angemessene Tarifsteigerung zu demonstrieren.

Verdi-Warnstreik - was die Mitarbeiter in Cottbus fordern

Der Warnstreik führt am Montag zu erheblichen Einschränkungen im Bus- und Straßenbahnverkehr in Cottbus und bei den Buslinien im umliegenden Spree-Neiße-Kreis. Pendler und Fahrgäste müssen sich den ganzen Tag auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Die Arbeitgeberseite betonte, dass man weiterhin an einer Lösung interessiert sei, die sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch für die Beschäftigten akzeptabel sei.

Verdi fordert unter anderem eine deutliche Erhöhung der Löhne sowie Verbesserungen bei den Arbeitszeiten. Die Gewerkschaft sieht die Warnstreiks als notwendiges Mittel, um die Arbeitgeber zu Zugeständnissen zu bewegen. Die Beschäftigten zeigten sich entschlossen, den Druck aufrechtzuerhalten, bis konkrete Fortschritte in den Tarifverhandlungen erzielt werden.

Für viele Mitarbeiter von Cottbusverkehr steht nicht nur die finanzielle Anerkennung im Vordergrund, sondern auch die Wertschätzung ihrer Arbeit, die für den reibungslosen Ablauf des städtischen Verkehrs unverzichtbar ist.

Für die Fahrgäste empfiehlt es sich, vor Fahrantritt die aktuellen Informationen zum Nahverkehr einzuholen, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

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