Warnstreik in Cottbus: Bus und Straßenbahn fallen aus, was wichtig für Fahrgäste ist

Ein Warnstreik sorgt für Ausfälle bei Bus und Straßenbahn in Cottbus und Spree-Neiße. So halten die Verkehrsunternehmen ihre Fahrgäste auf dem Laufenden.
Frank Hammerschmidt/dpa- Verdi ruft am Montag, 2. Februar 2026, zum Warnstreik im Nahverkehr auf.
- Bus und Straßenbahn in Cottbus und Spree-Neiße fallen voraussichtlich großteils aus.
- Kundgebung 9 Uhr Hauptbahnhof, Protestzug zum Stadthaus, Abschluss 12.30 Uhr.
- Cottbusverkehr prüft Einsätze von Subunternehmen, Fokus auf Hauptstrecken/-zeiten.
- Infos zu stattfindenden Fahrten: Live-Ticker, WhatsApp und Social Media der Betriebe.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Verdi hat für Montag, 2. Februar 2026, zum großen Warnstreik im Brandenburger Nahverkehr aufgerufen. Mit den Arbeitsniederlegungen wollen die Beschäftigten Druck auf die Arbeitgeber ausüben, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot in den laufenden Tarifverhandlungen vorzulegen. Auch die regionalen Unternehmen Cottbusverkehr und Spree-Neiße Cottbusverkehr werden bestreikt. Es ist mit erheblichen Auswirkungen auf den Bus- und Straßenbahnverkehr in Spree-Neiße und Cottbus zu rechnen.
Die Vorbereitungen bei den beiden Verkehrsbetrieben laufen seit Freitag, 30. Januar 2026, auf Hochtouren. Erst am Streiktag sei tatsächlich abzusehen, wie viele Mitarbeiter dem Verdi-Aufruf nachkommen und zu welchen Maßnahmen die Streikenden greifen werden, so Unternehmenssprecher Sven Sanders.
Was die Gewerkschaft in Cottbus plant
Verdi-Gewerkschaftssekretär Max Sahr kündigt für Montag einen ganztägigen Warnstreik an. Für 9 Uhr ist eine Kundgebung am Cottbuser Hauptbahnhof geplant. Von dort aus zieht der Protestzug zum Stadthaus, wo um 12.30 Uhr eine Abschlusskundgebung geplant ist. Er appelliert an alle betroffenen Fahrgäste, sich auf den Streiktag einzustellen und alternative Möglichkeiten für den Weg zur Arbeit zu finden.
Die beiden Verkehrsbetriebe hätten am Freitag ihre Fahrer aufgerufen, sich zu melden, wer am Montag seinen regulären und möglicherweise zusätzliche Dienste übernehmen kann, so Sven Sanders. Die Nachauftragsunternehmen seien grundsätzlich nicht am Streik beteiligt. „Wir gehen davon aus, dass sie am Montag fahren“, so Sanders. Aktuell werde geprüft, ob Fahrer der Subunternehmen weitere Dienste übernehmen können.
Hier finden Fahrgäste Informationen zu stattfindenden Fahrten
„Wir versuchen, vor allem die Hauptverkehrsstrecken und die Hauptverkehrszeiten zu bedienen“, erklärt der Unternehmenssprecher weiter. Fahrgäste können sich vorab und vor allem am Montag auf den Internetseiten von Cottbusverkehr und Spree-Neiße Cottbusverkehr. Dort sei ein Live-Ticker eingerichtet, der die voraussichtlich stattfindenden Fahrten auflistet. Alle aktuellen Informationen seien zudem auf dem WhatsApp-Kanal und allen weiteren Social-Media-Kanälen der beiden Unternehmen zu finden.
