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: Internationale Bewerber für Ärzte-Ausbildung in der Lausitz

Die neue Universitätsmedizin in Cottbus zieht internationale Experten an. Was die neuen Professuren in der Lausitz so attraktiv macht.
Von
Jan Siegel
Cottbus
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In einem hochmodernen Operationssaal der Acqua-Klinik und des IRDC (International Reference and Development Centre for Surgical Technology) in Leipzig, der an das Cockpit eines Flugzeugs erinnert, operiert der Chirurg Gero Strauß (r) am 18.01.2016 einen Patienten an der Nase. Bei der Anwendung des modernen OP-Systems wird der Operateur unter anderem auf nahende Kollisionen mit Blutgefäßen/Nerven hingewiesen und mit Hilfe eines OP-Computers sicher durch die Operation geleitet. In einem dreitägigen Kurs bis zum 20.01. verfolgen 20 Ärzte u.a. aus Indien, der Ukraine, Ägypten, Irland, Österreich und Libyen Life-Übertragungen aus dem Operationssaal und trainieren an Simulatoren Standards -und Ausnahmesituationen dieses modernen OP-Systems. Seit 2009 nehmen am IRDC jährlich 300 Ärzte und medizinische Mitarbeiter aus aller Welt an den Trainingskursen teil. Foto: Waltraud Grubitzsch/ZB +++(c) ZB-FUNKREGIO OST - Honorarfrei nur für Bezieher des ZB-Regiodienstes+++ +++ dpa-Bildfunk +++

Die jünsgte Universitätsmedizin Deutschlands in Cottbus (hier ein Foto aus Leipzig) sucht nach Spitzenpersonal für die Ausbildung künftiger Mediziner. Die weltweite Resonanz auf die Ausschreibung von Professorenstellen ist überraschend.

Waltraud Grubitzsch/dpa