
Streit um einst jüdische Grundstücke in Cottbus: Ortsvorsteher schreibt an Finanzminister
Cottbus(hil) Dieter Schulz, Ortsvorsteher von Groß-Gaglow, wendet sich in einem Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz und wehrt sich gegen Vorwürfe, im Streit zwischen der Jewish Claims Conference JCC um einst jüdische Grundstücke gebe es vonseiten der heutigen Besitzer kein Interesse an einer Einigung. Schulz: „Wenn die JCC mit einer gütlichen Einigung allerdings ein Angebot zum Rückkauf der redlich erworbenen Grundstücke oder damit ein lebenslanges Mietrecht (zu welchen Konditionen?) meint, dann ist folgerichtig eine solche Einigung ausgeschlossen und als ein Angebot jenseits von gut und böse zu betrachten.“ Das Finanzministerium hatte dringend weitere Gespräche zwischen JCC und Grundstückseignern angeraten, um zu einer gütlichen Einigung zu kommen.
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