Der in Marokko in Untersuchungshaft sitzende Filmemacher und Fotograf Stefan Bremer hat Grund zur Hoffnung. Am Mittwoch soll es dort eine Verhandlung geben, sagt Bremers Bruder Martin auf Nachfrage. Stefan habe eine sehr gute Verteidigerin, seine Mutter fliege zu ihm, um ihn zu unterstützen.

Was war in Marokko geschehen?

Stefan Bremer ist als Fotograf und Filmemacher in der Welt unterwegs und nutzt sein Auto als Wohnung und Schlafplatz. Zur Sicherheit führt er eine Signalschusspistole mit, für die er die entsprechenden Papiere hat. Außerdem nutzt er für seine Aufnahmen eine Drohne.

Was Bremer nicht wusste: Drohnen dürfen offenbar nicht über die marokkanische Grenze gebracht werden. Bei dem Versuch, das Land zu verlassen, fanden Grenzbeamte sowohl die Pistole als auch die Drohne und nahmen Bremer fest. Seitdem waren nach Auskunft des Bruders mehrere Verhandlungstermine verschoben worden.

5000 Euro an Spenden für Stefan Bremer

Bei einer Spendenaktion, die Stefan Bremers Familie im Internet organisiert hat, sind über 5000 Euro für Anwalts-, Kautions- und Verhandlungskosten zusammengekommen.