Der Cottbuser Filmemacher Stefan Bremer sitzt offenbar in Marokko in Haft. Das geht aus einem Hilferuf seines Bruders Martin bei Facebook hervor.

Demnach war Bremer in dem nordafrikanischen Land an der Ausreise gehindert worden, nachdem Grenzbeamte eine Signalfeuerpistole und eine Drohne in dem Gepäck des Filmemachers gefunden hatten. Für die Pistole konnte Bremer den Angaben des Bruders zufolge Papiere vorweisen, die Einfuhr einer Drohne aber sei in Marokko verboten.

Anhörung von Stefan Bremer in Marokko verschoben

Eine geplante Anhörung ist den Angaben des Bruders zufolge verschoben worden, weil kein Dolmetscher zur Verfügung stand. Von der Botschaft sei bislang nur eine Liste mit Rechtsanwälten gekommen.

Für die Verteidigung, Freilassung und Kaution rechnet Martin Bremer mit Kosten von rund 10 000 Euro. Eine kürzlich ins Leben gerufene Spendenaktion im Internet hat bislang knapp 3000 Euro gebracht.