Roland Kaiser in Cottbus
: K.-o.-Tropfen-Verdacht bei Konzert – Polizei stellt Ermittlungen ein

Die Polizei hat die Ermittlungen zu einem mutmaßlichen Einsatz von K.-o.-Tropfen beim Konzert von Schlagersänger Roland Kaiser im Juni in Cottbus eingestellt.
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dpa, ts
Cottbus
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  • Die Polizei hat die Ermittlungen zu einem mutmaßlichen Einsatz von K.o.-Tropfen bei dem Konzert von Roland Kaiser in Cottbus jetzt eingestellt.

    Die Polizei hat die Ermittlungen zu einem mutmaßlichen Einsatz von K.o.-Tropfen bei dem Konzert von Roland Kaiser in Cottbus jetzt eingestellt.

    Nicolas Armer / dpa
  • Schlagersänger Roland Kaiser gab am 23. Juni ein Konzert im Cottbuser Spreeauenpark. Kurze Zeit später hatten mehrere Frauen auf Facebook erklärt, bei der Veranstaltung möglicherweise K.-o.-Tropfen verabreicht bekommen zu haben.

    Schlagersänger Roland Kaiser gab am 23. Juni ein Konzert im Cottbuser Spreeauenpark. Kurze Zeit später hatten mehrere Frauen auf Facebook erklärt, bei der Veranstaltung möglicherweise K.-o.-Tropfen verabreicht bekommen zu haben.

    Michael Helbig
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Die Polizei ermittelt nicht weiter zu einem mutmaßlichen Einsatz von K.-o.-Tropfen bei einem Konzert von Roland Kaiser in Cottbus. „Die Ermittlungen haben nicht bestätigt, dass K.-o.-Tropfen angewendet wurden“, sagte Polizeisprecherin Ines Filohn. K.-o.-Tropfen hätten unmittelbar gewirkt, die betreffenden Personen hätten das Konzert nicht mehr erlebt.

Etwa 10.000 Menschen hatten am 23. Juni 2023 das Konzert mit dem Schlagersänger im Cottbuser Spreeauen-Park besucht. Nach der Veranstaltung hatten 20 Frauen Anzeige erstattet, weil sie nach Alkohol-Konsum gesundheitliche Beschwerden hatten. Es sei eher davon auszugehen, dass reichlich Alkohol im Zusammenspiel mit Stress Ursache für den Zustand der Leute gewesen sein könnte, so Filohn weiter. „Wir haben auch keine Anzeigen dafür, dass die Getränke verunreinigt waren.“

Mehrere Anzeigen bei der Polizei in Cottbus

In einem sozialen Netzwerk hatte es nach dem Konzert eine Diskussion von Besucherinnen über die möglichen Vorfälle gegeben. Die Anzeigenerstatterinnen hatten nach Polizeiangaben von körperlichem Unwohlsein und Erinnerungslücken berichtet. Sie hatten angegeben, bei dem Konzert Alkohol getrunken zu haben. Aber nicht in einem Maße, das die Symptome erklären könnte.

Laut Veranstalter hatte es in den Einsatzprotokollen des Sanitätsdienstes beim Konzert keine Hinweise auf eine Verabreichung von Drogen gegeben.