RB49 und RE18
: Zugausfälle – zwischen Cottbus und Dresden wird’s schwierig

Eine Zugfahrt zwischen Cottbus und Dresden wird zum Hürdenlauf. Grund ist eine Sperrung zwischen Ruhland und Senftenberg. So kommt man trotzdem ans Ziel.
Von
Lisa Hör
Cottbus
Jetzt in der App anhören
Auf den Strecken des RE18 zwischen Cottbus und Dresden sowie des RE15 von Hoyerswerda nach Dresden kommt es zu Schienenersatzverkehr.

Hauptbahnhof Cottbus
Deutsche Bahn RE 2 Ankunft von  Nauen nach Cottbus Hauptbahnhof

Mit dem RE18 kommen Pendler aus Cottbus üblicherweise direkt nach Dresden. Aufgrund von Bauarbeiten auf der Strecke kommt es jedoch an mehreren Tagen zu Behinderungen.

Michael Helbig
  • Bauarbeiten zwischen Ruhland und Senftenberg führen zu Zugausfällen auf RE13, RE18 und RB49.
  • Ersatzverkehr mit Bussen nötig – Pendler müssen längere Fahrzeiten und Umstiege einplanen.
  • Am 8. und 9. August fahren keine Direktzüge zwischen Cottbus und Dresden von 6:30 bis 15:30 Uhr.
  • Alternative: Frühere Abfahrten oder Nutzung des Schienenersatzverkehrs mit Umstieg in Ruhland.
  • Weitere Ausfälle: 13.–15. August – Busse ersetzen Züge auf mehreren Streckenabschnitten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Pendler und Touristen, die in dieser Woche zwischen Cottbus und Dresden unterwegs sein wollen, müssen sich auf Unannehmlichkeiten einstellen. Am Freitag wird es dabei besonders kritisch. Wer als Berufspendler dann im Homeoffice bleiben kann, darf sich glücklich schätzen. Am 8. und 9. August nämlich werden jeweils zwischen 6.30 und 15.30 Uhr keine Direktzüge zwischen Cottbus und Dresden fahren. Auf einem Teilstück der Strecke müssen Bahnfahrer mit einem Ersatzverkehr rechnen.

Vorgesehen sind Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung in Senftenberg, am Personen- und Gepäcktunnel sowie zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen im Bereich Ruhland, teilt die Deutsche Bahn mit.

Deshalb wird die Fahrt zwischen Cottbus und Dresden sportlich

Aufgrund dieser Bauarbeiten kommt es zu Zugausfällen zwischen Ruhland und Senftenberg auf den drei Regionallinien RE13 (Cottbus – Senftenberg – Elsterwerda), RE18 (Cottbus – Senftenberg – Dresden) und RB49 (Cottbus – Senftenberg – Falkenberg (Elster)). Und das von frühmorgens bis zum Nachmittag.

Für Pendler bedeutet das konkret, dass sie am Freitag bereits um 6.54 Uhr in den RB49 am Cottbuser Bahnhof einsteigen müssen, um dann erst gegen 9 Uhr in Dresden zu sein. In Senftenberg müssen sie nämlich in den Bus des Schienenersatzverkehrs wechseln. Der fährt – wenn alles gut läuft – in rund zwanzig Minuten bis Ruhland. Dann geht es in den RE15, um bis Dresden-Neustadt zu fahren. Von dort aus ist ein weiterer Umstieg nötig, um den Dresden Hauptbahnhof zu erreichen.

Der Fahrplan der Deutschen Bahn sieht für den Umstieg in Ruhland nur sieben Minuten vor. Verspätet sich der Bus, müssen Pendler mehr als eine Stunde auf den nächsten Zug nach Dresden warten.

So können Pendler aus Cottbus trotzdem reibungslos fahren

Die Alternative, um nicht zu spät zur Arbeit zu erscheinen: früher aus Cottbus loszufahren. Und zwar mit dem Direktzug RE18, der noch um 6.14 Uhr abfährt. Er kommt um 7.55 Uhr in Dresden-Neustadt an. Von dort aus fahren die Pendler wie gewohnt mit der S-Bahn ins Stadtzentrum.

Wer trotzdem später nach Dresden fahren möchte, findet die Fahrpläne für den Schienenersatzverkehr online.

Weitere Zugausfälle sind auf der Linien RE13, RE18 und RB49 von Mittwoch, 13. August, 17 Uhr, bis Freitag, 15. August, 21.30 Uhr auf dem Abschnitt Falkenberg (Elster) – Ruhland – Senftenberg – Cottbus Hauptbahnhof angekündigt. Auch für diese Tage werden die Züge durch Busse ersetzt.

Pendeln

Warum kommt die Bahn zu spät? Was bringt ein Tempolimit auf der Autobahn? Und wie sieht die perfekte Innenstadt für Radfahrer und Fußgänger aus? Wir berichten über Mobilität in unserer Region - und darüber hinaus.