Bahn Senftenberg-Ruhland: Brückenbau am Bahnhof – diese Züge fallen komplett aus

Bald werden zwischen Senftenberg und Ruhland keine Züge mehr fahren. Stattdessen müssen die Reisenden mit Bussen im Schienenersatzverkehr vorliebnehmen.
Torsten Richter-Zippack- Zugausfälle zwischen Senftenberg und Ruhland wegen Bauarbeiten an Bahnbrücken im August.
- Betroffen: RE13, RE18, RB49 – Ersatzverkehr mit Bussen, Fahrzeiten weichen vom Zugfahrplan ab.
- Arbeiten auch am Personen- und Gepäcktunnel Senftenberg sowie im Bahnhof Ruhland.
- Einschränkungen: Fahrradmitnahme in Bussen oft nicht möglich, Vorrang für Rollstühle und Kinderwagen.
- Reisende sollen Fahrzeiten vorab prüfen – Infos über DB Regio Verkehrsinfo.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bereits seit Jahren wird an den drei Bahnbrücken über die nördliche Bahnhofstraße in Senftenberg gebaut. Die maroden Überführungen werden ersetzt. Laut der Bahn sollen die entsprechenden Arbeiten im kommenden Herbst abgeschlossen sein. Doch bis dahin müssen Bahnfahrer mit verschiedenen Einschränkungen klarkommen. Dazu gehören auch Zugausfälle, und zwar genau dann, wenn ein Befahren der Senftenberger Bahnbrücken nicht möglich ist.
Anfang und Mitte August ist es wieder so weit. Denn am Freitag, dem 8. August, sowie am Sonnabend, dem 9. August, fallen die Züge mehrerer Linien tagsüber jeweils zwischen 6.30 und 15.30 Uhr aus. Ebenfalls betroffen ist Bahnangaben zufolge die Zeitspanne von Mittwoch, dem 13. August (ab 17 Uhr) sowie Freitag, den 15. August (bis 21.30 Uhr). Somit trifft die Brückensperrung auch zahlreiche Pendler zwischen Ruhland und Cottbus sowie zwischen Cottbus und Dresden. Des Weiteren finden an den genannten Bautagen Arbeiten am Personen- und Gepäcktunnel im Bahnhof Senftenberg statt, ebenso Instandhaltungsarbeiten im Bahnhof Ruhland.
Das sollten Bahnreisende beachten
Betroffen sind die Zuglinien RE13 (Cottbus-Senftenberg-Elsterwerda), RE18 (Cottbus-Senftenberg-Dresden-Neustadt) sowie RB49 (Cottbus-Ruhland-Falkenberg). Die ausfallenden Züge werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt, lässt die Bahn wissen. Diese Fahrzeiten weichen aber in der Regel vom eigentlichen Zugfahrplan ab, da die Busse zunächst auf die umsteigenden Fahrgäste warten müssen und dann für die Strecke länger brauchen als die Bahn. Reisende sollten sich daher vorher bei der Bahn (DB Regio Verkehrsinfo) erkundigen.
Fahrgäste sollten außerdem bedenken, dass in den Ersatzbussen nicht immer die Mitnahme von Fahrrädern möglich ist. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen genieße dabei Vorrang. Letztlich entscheide der Busfahrer im Einzelfall über die Fahrradmitnahme, heißt es von der Bahn.

