Scandale in Cottbus schließt: Klub am Bunten Bahnhof macht dicht – für immer?

Der Klub Scandale am Bunten Bahnhof in Cottbus ist seit Jahren der Mittelpunkt der Klubszene.
Scandale UG/Domrös- Klub Scandale in Cottbus muss wegen fehlender Genehmigungen vorübergehend schließen.
- Schließung dauert 4-8 Monate; mögliche Insolvenz wird geprüft.
- Betreiber Philipp Gärtner hofft, Veranstaltungen an andere Orte verlegen zu können.
- Zukunft des Klubs bleibt ungewiss, Stadt Cottbus äußerte sich bisher nicht.
- Brandschutzkonzept war in der Vergangenheit wiederholt Thema.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Scandale ist ein Klub und doch viel mehr für Cottbus. Er ist das wilde Herz der Stadt. Nun soll es nicht mehr schlagen. Zumindest vorübergehend. Ob eine Wiederbelebung gelingen kann, hängt von vielen Faktoren ab.
Betreiber Philipp Gärtner informiert in einem Schreiben an die „Scandale-Gemeinde“, dass dem Klub die nötigen Genehmigungen fehlen. „Trotz großer finanzieller und organisatorischer Anstrengungen unsererseits, die erforderlichen Unterlagen einzureichen, reicht das offenbar nicht.“ Dem Vernehmen nach handelt es sich um eine vorübergehende Schließung. Trotzdem sei dies die größte Herausforderung in der bewegten Geschichte des Cottbuser Klubs.
Vier bis acht Monate sind demnach für die Schließung veranschlagt. Der Chef wird deutlich: „Ohne Einnahmen können wir diese Zeit nicht überstehen und unser Personal weiterbeschäftigen, um danach wieder zu öffnen.“
So will das Scandale in Cottbus durchhalten
Auf der Internetseite des Bunten Bahnhofs sind noch bis in den Mai Veranstaltungen aufgelistet. Dazu zählen Konzerte, Partys und Lesungen und politische Gespräche. Das Scandale veranstaltet aber auch Jugendweihen, Abibälle, Hochzeiten, Jubiläen und Feiern. Clubchef Gärtner will die Hoffnung nicht ganz fahren lassen. „Wir prüfen derzeit, ob wir Veranstaltungen auf andere Locations verteilen können. Veranstaltungen, die nicht verlegt werden können, versuchen wir – soweit möglich – mit Sondergenehmigung und der Feuerwehr vor Ort durchzuführen.“
Aber Gärtner schreibt auch klar mit Blick auf die Zukunft des Klubs: „Wir stehen vor einer größten Herausforderungen unserer Geschichte. Auch ob eine Insolvenz unvermeidbar ist, müssen wir noch klären.“
Es ist ein ordnungsbehördliches Verfahren bei der Stadt Cottbus anhängig. Welche Auflagen dem Klub in diesem Zusammenhang gemacht werden und was die Gründe für die angeordnete Schließung des Veranstaltungsorts sind, ist bislang unklar.
In der Vergangenheit gab es immer wieder Vorwürfe gegen den Klub. So sollte etwa ein Brandschutzkonzept fehlen. Philipp Gärtner wies dies stets von sich.

