
Cottbus: Cottbuser SPD kämpft für das Scandale
Cottbus(hil) Die Cottbuser SPD setzt sich für den Erhalt des Clubs „Scandale“ in der Karl–Liebknecht Straße ein. Der Club solle solange erhalten bleiben, bis ein neues Domizil gefunden ist. Derzeit kämpft der Betreiber Philipp Gärtner gegenden Entzug seiner Nutzungsgenehmigung: Anwohner hatten sich über zu starken Lärm beschwert. Gunnar Kurth, Vorsitzender der Cottbuser SPD: „Die Attraktivität einer Stadt mit 100 000 Einwohnern hängt in hohem Maße auch von einer lebendigen Kulturszene ab.“ Das Scandale gehöre zu einem der Höhepunkte für junge Leute im Cottbuser Kulturbetrieb. Dasher solle das Lokal solange weiterbetrieben werden können, bis eine Ausweichlösung gefunden ist. Bei allem Verständnis für die schwierige Situation bei laufendem Club–Betrieb sei die innerstädtische Lage nicht nur für Anwohner, sondern auch für Kulturschaffende attraktiv und erfordert daher eine rücksichtsvolle Nachbarschaft, bis ein Ausweichquartier gefunden ist, so Kurth abschließend.