Olympia 2024: Weg des Ruhmes in Cottbus umgestaltet – Platz für Radsport-Bronze

Weg des Ruhmes in Cottbus nach dem Umbau: Jetzt ist wieder genug Platz vor dem Rathaus an der Berliner Straße für die Plaketten neuer Gewinner von Olympia-Medaillen aus der Stadt.
Michael HelbigAuf dem Weg des Ruhmes vor dem Cottbuser Rathaus am Neumarkt ist vor den Olympischen Sommerspielen in Paris der Platz knapp geworden. 67 Plaketten für Medaillengewinner aus der Sportstadt Cottbus und 128 Jahren olympischer und paralympischer Geschichte sind hier verlegt.
In freudiger Erwartung, dass die eindrucksvolle Siegesserie von 1896 bis zum Jahr 2021 jetzt von Cottbuser Sportlern in Frankreich fortgesetzt werden kann, hat die Initiative der Deutschen Olympischen Gesellschaft Cottbus/Spree-Neiße das Platzangebot auf der Fläche des Weges des Ruhmes verdoppelt. Die Sparkasse Spree-Neiße hat das finanziell unterstützt.

Philatelisten auf dem alten Weg des Ruhmes in Cottbus: Mitglieder der Internationalen Motivgruppen Olympiaden und Sport (IMOS) haben die Erfolge der Olympiateilnehmer bestaunt. Der Verein hat 350 Mitglieder aus 21 Ländern. Das Steckenpferd der leidenschaftlichen Sammler ist die Geschichte des Sports und der Olympischen Spiele.
Michael HelbigDafür sind Bauleute angerückt, die ihr Handwerk verstehen. Die in die Gehwegplatten eingelassenen Sieger-Plaketten sind aufgenommen und neu angeordnet worden. Platzsparender – für die Ehrenplaketten von mindestens weiteren 60 großartigen Gewinnern.
Glückwünsche für großartige Radsportlerinnen aus Cottbus
Olympia-Bronze ist für Cottbus eingefahren. Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD) gratuliert den RSC-Radsportlerinnen Emma Hinze, Lea-Sophie Friedrich und Pauline Grabosch zum dritten Platz im Teamsprint bei den Olympischen Sommerspielen in Paris. „Diese Bronzemedaille zeugt von großer Kontinuität und ist trotz eurer vielen Weltmeistertitel kein Automatismus und keine Selbstverständlichkeit. Schon gar nicht, wenn ein Weltrekord nicht zum großen Finale reicht, was wir uns alle gewünscht hatten“, heißt es im Glückwunsch des Stadtoberhauptes.
Die Damen setzten die großen Cottbuser Radsport-Traditionen bei Olympia fort. „Dazu zählt heute wie damals das großartige Team rund um die Aktiven. Deshalb gilt dieser Glückwunsch auch dem Heimatverein, dem RSC Cottbus. Für die kommenden Wettbewerbe wünsche ich euch und dem gesamten Team tolle Erfolge und faire Wettbewerbe in grandioser Stimmung in Paris“, sagt Schick.
Auf dem Weg des Ruhmes in Cottbus wird also schon ein neuer Bronze-Platz reserviert.
