Oberbürgermeisterwahl in Cottbus: Noch mehr Briefwähler zur Stichwahl – bis wann die Unterlagen abgegeben werden können

Der Stimmzettel für die Stichwahl am 9. Oktober 2022.
Peggy KompallaDie Cottbuser bestimmen am Sonntag, ob Tobias Schick (SPD) oder Lars Schieske (AfD) neuer Oberbürgermeister wird. Von den gut 79.000 Wahlberechtigten gaben im September 42.000 ihre Stimme ab. Bereits zum ersten Wahlgang hatte die Stadt gut 17.000 Briefwahlunterlagen versendet. Diese Zahl hat zur Stichwahl noch einmal zugelegt – auf mehr als 19.000. Darüber informiert Wahlleiter Carsten Konzack auf Nachfrage von lr.de.
Zur Stichwahl sind demnach auch 50 Erstwähler zugelassen, die zwischen dem 11. September und dem 9. Oktober ihr 16. Lebensjahr erreichen. Carsten Konzack: „Ihnen wurden automatisch Briefwahlunterlagen zugesandt.“
Eine spontane Briefwahl ist in Cottbus noch immer möglich
Wer am Wahltag spontan verhindert ist, kann noch immer seine Stimme per Briefwahl abgeben – im Lernzentrum der Stadt- und Regionalbibliothek an der Berliner Straße. Dort werden die Briefwahlunterlagen bis Freitag, 7. Oktober, um 18 Uhr ausgegeben. Die Cottbuser können auch direkt vor Ort wählen. Eine Wahlkabine und Urne stehen dafür bereit. Ansonsten gilt: Der Briefkasten am Rathaus, Neumarkt 5, wird am Wahlsonntag mehrfach geleert. Ein letztes Mal um 18 Uhr.
Das wichtigste Dokument am Wahlsonntag ist der Personalausweis
Wer seine Wahlbenachrichtigung nach der Hauptwahl verlegt hat, kann trotzdem wählen gehen. Das einzig wichtige Dokument ist der Personalausweis, betont Carsten Konzack. Selbst wenn die Cottbuser zunächst ein falsches Wahllokal ansteuern sollten, könne geholfen werden. Über die Zentrale werde das zugewiesene Lokal ermittelt.
Bei Problemen rund um die Wahl können sich Cottbuser bei der Stadtverwaltung melden unter wahlen@cottbus.de oder per Telefon unter 0355 6123308.
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