OB von Cottbus
: Titel-Verfahren gegen Tobias Schick eingestellt

Der Rathauschef von Cottbus, Tobias Schick, gibt einen Studientitel in seinem Lebenslauf an. Doch der Titel war nicht ganz korrekt wiedergegeben. Die Staatsanwaltschaft ermittelte - mit diesem Ergebnis.
Von
dpa
Cottbus
Jetzt in der App anhören

Gegen Tobias Schick (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, lief ein Ermittlungsverfahren wegen einer fehlerhaften Titelangabe. Die Staatsanwaltschaft hat die Unterschung beendet.

Patrick Pleul/dpa
  • Cottbuser OB Tobias Schick zahlt 3.000 Euro wegen fehlerhafter Titelangabe.
  • Ermittlungsverfahren wurde mit Geldbußen-Auflage vorläufig eingestellt.
  • Fehler: Titelangabe ohne „VWA“ auf seiner Wahlkampf-Homepage.
  • Schick betont, keinen falschen Eindruck erwecken zu wollen.
  • Geldbuße geht an einen gemeinnützigen Verein, zahlbar in drei Monaten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD) muss wegen einer fehlerhaften Titelangabe eine Geldbuße von 3000 Euro zahlen. Das Verfahren gegen ihn sei mit seiner Zustimmung mit der Auflage der Zahlung der Geldbuße vorläufig eingestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Cottbus mit.

Der Cottbuser OB hatte im vergangenen Jahr einen Fehler bei der Angabe eines Titels von ihm auf seiner damaligen persönlichen Wahlkampf-Homepage eingeräumt. Hinter der Bezeichnung Verwaltungs-Betriebswirt hätten die drei Buchstaben VWA (Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie) gefehlt, schrieb er im Juni. Er habe nicht versucht, sich mit fremden oder falschen Federn zu schmücken. „Ich werde dafür, soweit notwendig, geradestehen“, erklärte Schick.

Schick muss die Geldbuße nun innerhalb von drei Monaten an einen gemeinnützigen Verein zahlen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte aufgrund einer Strafanzeige.