Neujahrsempfang in Cottbus 2026: Das sind die schönsten Bilder aus der Stadthalle

Oberbürgermeister Tobias Schick (M.) sowie die Rathausspitze begrüßen mit dem Cottbuser Postkutscher und Anna Kossatz-Kosel in wendischer Tracht die Gäste beim Neujahrsempfang 2026 der Stadt Cottbus in der Stadthalle.
Michael Helbig- Neujahrsempfang 2026 in Cottbus: 900 Gäste feierten in der Stadthalle mit OB Tobias Schick.
- Schick begrüßte traditionell mit Brot und Salz – Symbol für Wohlstand und Gastfreundschaft.
- Dagmar Frederic wurde für ihr Engagement als Schirmherrin des Ronald McDonald Hauses geehrt.
- Brandenburgs Innenminister René Wilke betonte die Bedeutung von Integration und klare Regeln.
- Schick kündigte Großbaustellen an – Cottbuser müssen 2026 früher aufstehen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Stimmung ist ausgelassen am Mittwochabend (21. Januar 2026) in der Stadthalle Cottbus. Rund 900 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur wollen gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD) ins neue Jahr 2026 starten.
Der OB begrüßt die Besucher traditionell mit Brot und Salz, ein Brauch, der Wohlstand, Sesshaftigkeit, Gastfreundschaft und eine glückliche Zukunft symbolisiert.
Während das Foyer der Stadthalle schon voll mit Gästen ist, herrscht im Saal noch Stille. Nur Dagmar Frederic sitzt bereits in der ersten Reihe. Der beliebte DDR-Star wird sich später ins Goldene Buch der Stadt Cottbus eintragen.
Geehrt wird damit ihr Engagement als Schirmherrin des Ronald McDonalds Hauses in Cottbus. „Ich bin gern und oft in Cottbus, immer wenn ich gebraucht werde“, sagt die Sängerin. Sie bekommt viel Applaus vom Publikum, als sie auf der Bühne steht, und ist sichtbar gerührt.
Brandenburgs Innenminister spricht beim Neujahrsempfang
Zu den prominentesten Gästen an diesem Abend gehört Brandenburgs Innenminister René Wilke. Er war erst vor wenigen Tagen zum Arbeitsbesuch in der Stadt. Da ging es um die Sicherheit an den Schulen. Er spricht von fordernden Wochen. Doch im Ergebnis habe man ein Paket geschnürt, damit es jetzt gut nach vorne gehe, wie er sagt.
„Integration ist kein Selbstläufer“, betont der Innenminister. Konzentrationseffekte müssten reduziert werden. Deshalb sei die Wohnsitzauflage eine Botschaft für Menschen, die hier ankommen und von denen ebenfalls Anstrengungen und Mühe im Integrationsprozess erwartet werden. Naivität könne man sich nicht leisten, dem lauten Ruf nach Abschiebefliegern erteilt er jedoch eine Absage.
Warum die Cottbuser 2026 Frühaufsteher werden
Gastgeber Tobias Schick will vor allem neue Wege im neuen Jahr 2026 finden und gemeinsam gehen, wie er sagt. Dafür wünscht er allen Cottbusern Gesundheit, Glück, Zuversicht, Mut und Kraft. „Selbstverständlichkeiten sind nicht mehr selbstverständlich“, betont er. Das gelte für die Weltpolitik, aber auch für die Lausitz. Neue Wege würden immer auch die Gefahr des Scheiterns bergen. Er will nicht perfekte Lösungen für Probleme, sondern pragmatisch handeln.
„Wir packen zu wenig an“, betont Tobias Schick. Nichts zu tun aus Angst vor den Folgen dürfe nicht die Devise sein. Sein Appell in Richtung Land und Bund: Gibt den Kommunen mehr Geld und lasst sie machen.
„Wir werden 2026 zur Stadt der Frühaufsteher“, kündigt der OB an. Denn die geplanten Großbaustellen, die Arbeitsplätze bringen, aber auch Frust für Pendler, werden dafür sorgen, dass die Cottbuser mindestens 15 Minuten früher aufstehen müssen.
Nach fast zwei Stunden ist das offizielle Programm in der Stadthalle Cottbus zu Ende.
















