Kohleausstieg und Strukturwandel werden Gesetz. Grundlage für die Debatte ist der Abschlussbericht der Kohle-Kommission. Fürsprecher der Lausitz machen sich bereit, und es drohen neue Konflikte zwischen Umweltschützern und dem Energiekonzern Leag.
Jährlich etwa 20 Millionen Tonnen Rohbraunkohle werden allein aus dem Tagebau Welzow-Süd gefördert. ⇥
Patrick Pleul | dpa
Ulrich Freese (SPD) sitzt für die Lausitzer SPD im Bundestag. Er möchte, dass in die Diskussion um den Kohleausstieg mehr auf das Thema Versorgungssicherheit geachtet wird.
J¸rgen Scholz
Der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze (CDU) sagt, er hätte es lieber gesehen, wenn das Revierkonzept der Leag in der Lausitz umgesetzt würde.
Firma Carsten Handrick | LR
Der Vetschauer Bundestagsabgeordnete Martin Neumann (FDP) setzt sich für eine „faire Chance“ der Lausitz ein.
red
Die für Hoyerswerda zuständige Bundestagsabgeordnete Caren Lay (Linke) sorgt sich auch um die Sicherheit für die Beschäftigten in der Braunkohle.
Uli Deck
Zeigen sich zufrieden mit dem Kohle-Kompromiss: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD, links) und sein sächsischer Amtskollege Michael Kretschmer (CDU), hier auf einem Foto vom November 2018.
Monika Skolimowska | dpa
Lobbyist für die Lausitz: Der frühere Chef des Cottbuser Amtsgerichts, Wolfgang Rupieper, verlangt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Gesetzgebungsverfahren zum Strukturwandel „jetzt liefern“ müsse.
Annett Igel
Leag-Vorstandschef Helmar Rendez sieht durch die Empfehlung der Kohle-Kommission sein Revierkonzept gefährdet, das eine Braunkohle-Verstromung bis in die 2040er-Jahre vorsieht.