Das Bahnwerk in Cottbus soll nach Angaben der Deutschen Bahn das modernste und umweltfreundlichste Instandhaltungswerk in Europa werden. Die Pläne werden am Donnerstag in Cottbus im Beisein von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vorgestellt. Dort werden auch die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke (SPD) und Michael Kretschmer (CDU), sowie die DB-Vorstände Ronald Pofalla und Sabina Jeschke erwartet.

1200 Industriearbeitsplätze sollen in Cottbus entstehen

Die geplanten Investitionen sind nach Einschätzung der Brandenburger Landesregierung von großer Bedeutung. „Da geht es um bis zu 1200 zusätzliche Industrie-Arbeitsplätze“, sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur. „Diese Arbeitsplätze sollen entstehen, bevor der erste Block im Kraftwerk Jänschwalde vom Netz geht und ein paar hundert Arbeitsplätze in der Braunkohle wegfallen.“ Woidke sagte, ohne Scholz würde es den Ausbau des Bahnwerks in Cottbus nicht geben. Er habe gemeinsam mit Scholz und Bahnvorstand Pofalla dafür gekämpft. Der Ausbau der Bahn-Instandhaltung Cottbus und bessere Anbindungen an Berlin, Leipzig, Dresden, Görlitz und die polnische Nachbarregion zählen zu den Strukturplänen.

Leichter Bodenfrost in der Nacht zu Freitag

Beim Wetter gibt es am Donnerstag eine markante Änderung: Auf der Rückseite eines durchziehenden Tiefdruckgebietes ist es merklich kühler geworden. Der Tag beginnt in Südbrandenburg und Ostsachsen noch leicht wolkig. Ab dem frühen Nachmittag wird es aber, wie im übrigen Land, sonnig. Trocken. Die Höchstwerte klettern im Vergleich zu den vergangenen heißen Tagen nur noch auf kühlere 18 bis 21 Grad. In der Nacht zum Freitag bleibt es meist klar und niederschlagsfrei. Stellenweise können sich Dunst oder Nebel bilden. Abkühlung auf 6 bis 2 Grad, in Bodennähe örtlich leichter Frost bis -1 Grad.