Nach einigen Tagen Sonne satt kündigt sich am Donnerstag wechselhafteres Wetter in der Lausitz und im Elbe-Elster-Land an. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Demnach kann es früh schon an der Grenze zu Sachsen vereinzelte Gewitter geben. Sonst meist sonnig und trocken. Höchstwerte 31 bis 35 Grad. Ab dem späten Nachmittag drohen aber nach Angaben des DWD vor allem zwischen dem Fläming, der Elbe-Elster-Niederung und der Niederlausitz erneut einzelne Gewitter, örtlich mit Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit, Sturmböen um 80 km/h und Hagel. An der Grenze zu Sachsen mit geringer Wahrscheinlichkeit Unwetter mit mehr als 25 l/qm in einer Stunde. Am Freitag ansteigende Gewittergefahr. In der Nacht zum Freitag anfangs noch im Südwesten vereinzelte starke Gewitter.
In dieser Woche hatte bereits am Montag eine kräftige Gewitterfront die Lausitz überquert. Durch Blitzeinschläge wurden zwischen dem Spreewald und der Landesgrenze zu Sachsen mehrere Brände ausgelöst, umgeknickte Bäume versperrten Straßen und in Finsterwalde lief eine Unterführung voll. Dazu kam es am Dienstag auch in einigen Regionen von Sachsen zu schweren Überschwemmungen durch Gewitter und Starkregen.

Unfall und Pkw-Brand auf der A13

Auf der A13 in Fahrrichtung Berlin gibt es am Donnerstagmorgen nach Angaben des ADAC noch Behinderungen wegen Bergungsarbeiten nach einem nächtlichen Unfall und einem vermeintlichen Pkw-Brand. Ein Transporter war gegen 2:15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Baruth und Teupitz (Dahme-Spreewald) nach Angaben der Leitstelle Lausitz in die Leitplanke gefahren. Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand ein Sachschaden von 22.000 Euro. Knapp zwei Stunden später landete im selben Autobahnabschnitt ein Auto im Straßengraben. Der Fahrer wollte nach Angaben der Polizeidirektion Süd einem Wildtier ausweichen. Nach dem Unfall roch es verbrannt in der Fahrzeugfront, deswegen wurde die Feuerwehr alarmiert, die die Batterie abklemmte. Am Auto entstand ein Schaden von 10.000 Euro. Auf der Schiene gab es dafür keine Probleme, die Züge rollen bislang pünktlich durch die Region.