: Kohleausstieg im Zeitraffer? – was die Lausitz jetzt braucht
Die Lausitz muss mit deutlich mehr Tempo beim Kohleausstieg rechnen. In dieser Woche soll der Koalitionsvertrag der neuen Ampelregierung vorgelegt werden. Was bedeutet das für das Revier?
Der Braunkohletagebau Jänschwalde der Lausitz Energie Bergbau AG (Leag) soll planmäßig im Jahr 2023 stillgelegt werden.
Patrick Pleul/dpa
Der Eimerkettenbagger E1120/621 ist seit dem Jahr 1956 bei der Arbeit. Im Tagebau Welzow-Süd wird er auf Schienen geführt.
Frank Hammerschmidt
Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde soll noch bis Ende des Jahres 2023 mit Kohle aus dem benachbarten Tagebau Jänschwalde befeuert werden. Dann soll der fossile Rohstoff für die Braunkohleverstromung aus dem Tagebau Welzow-Süd kommen. Der letzte Block soll im Jahre 2028 vom Netz genommen werden.
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Auslaufmodell für die Stromversorgung: Lausitzer Braunkohle.
Frank Hammerschmidt
Die Vorsperre Bühlow der Talsperre Spremberg mit Sedimentationsbecken: Die Eisenfracht der Spree wird hier durch Bekalken und Entsorgen der chemisch ausgefällten Eisenverbindungen gezielt reduziert.