Die Hitze macht den Grünflächen im Amt Peitz zu schaffen. Wie das Bauamt mitteilt, ist in den Sommermonaten ein Mitarbeiter des Bauhofs täglich mit der Bewässerung von Jungbäumen und Pflanzflächen beschäftigt – und dennoch ist den Trockenschäden bei der anhaltenden Hitze kaum beizukommen.
„Die Grünflächen der Stadt Peitz sind derzeit durch den fehlenden Regen sehr trocken. Jungbäume werden durch Bewässerungssäcke mit Wasser versorgt“, teilt Sandro Mackuth vom Bauamt mit. Auf solche Wassersäcke wird auch in Cottbus zurückgegriffen. Sie sind an der Unterseite perforiert und geben das Wasser über einen längeren Zeitraum an den Boden ab. Ein Jungbaum braucht mindestens 100 Liter Wasser in der Woche.

Rasen wird nur nach Bedarf gemäht

Im Zuge des Diskussion um die „Bienenfreundliche Stadt Peitz“, die bereits zu Beginn des Jahres angestoßen worden ist, sind in Absprache mit einem Fachmann außerdem innerstädtische Flächen festgelegt worden, die nicht mehr gemäht werden und den Bienen zur Verfügung stehen. „Der Fachmann erläuterte jedoch auch, dass genügend Großgehölze für die Versorgung der Bienen in der Stadt Peitz vorhanden sind“, sagt Sandro Mackuth.
Alle anderen Rasenflächen im Stadtgebiet werden nach Bedarf gemäht, Friedhöfe im zweiwöchigen Rhythmus. Experten warnen davor, den Rasen während einer Hitzewelle zu kurz zu mähen, da der Boden das Wasser durch die starke Sonneneinstrahlung noch schlechter speichern kann und so schneller austrocknet.