Der Großenhainer Bahnhof wird am 28. Juni einmal mehr zu einem bunten Umschlagplatz. Diesmal geht es um regionale Esskultur und Informationen aus erster Hand über das, was auf heimischen Feldern und im Stall passiert, und wer hinter dem neuen Fruchtfolge-Angebot in Cottbus steckt.

Regionale Erzeuger sind dabei am Bunten Bahnhof Cottbus

Unterhaltsam vermitteln wollen das Landwirte wie Christoph Schulz aus Atterwasch, der für den Ceres-Award der Fachzeitschrift Agrarheute nominiert ist, vor allem für seine Art, Hähnchen zu züchten. Auch der Biolandhof Babow, der bereits das frische Roggenbrot für die Lausitz-Kisten liefert, der Biolandwirtschaftsbetrieb Kaschke aus Groß Oßnig und die Drehnower Hofkäserei werden dabei sein.
„Im bunten Treiben des Cafés Prima Wetter haben unsere Gäste die Möglichkeit den Landwirten mal alle Fragen zu stellen, die ihnen schon ewig auf der Seele brennen oder ihnen spontan einfallen“, lädt Initiatorin Theresa Gärtner zum Höfefest ein. „Wer bei uns das richtige Los zieht, kann auch eine Hofführung gewinnen oder ein Ernteerlebnis live mit Mitfahrt auf dem Mähdrescher“.

Am Bunten Cottbuser Bahnhof öffnet ein Fruchtfolge-Laden

Eröffnet wird auch der Fruchtfolge-Laden. „Er löst die Lausitz-Kiste ab und ermöglicht den gewünschten individuellen Einkauf“, kündigt sie an. Theresa Gärtner gehört wie die Agrar-Scouts Lena Rose und Reik Kasper zu den Fruchtfolge-Gründern.
Alle drei wollen etwas dafür tun, dass die regionale Landwirtschaft wieder mehr Wertschätzung erfährt und die Produkte in der Stadt zentral erhältlich sind, zu fairen Preisen, die auch beim Landwirt ankommen.