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: So will der Solarglas-Hersteller in Tschernitz überleben

Die Glasindustrie in der Lausitz stemmt sich gegen den Untergang. Aktuelle Signale aus dem Wirtschaftsministerium in Potsdam sorgen für Fragen.
Von
Kathleen Weser
Spremberg/Drebkau
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Mitarbeiterinnen der Glasmanufaktur Brandenburg (GMB) in Tschernitz überprüfen eine Solarglasscheibe. Das Werk ist die größte Solarglasfabrik in Europa.

Zwei Mitarbeiterinnen von der neuen Glasmanufaktur Brandenburg im südbrandenburgischen Tschernitz (Spree-Neiße) überprüfen am Mittwoch (29.10.2008) eine Solarglasscheibe. Das neue Werk entstand nach der Schließung des früheren Fernsehglaswerkes von Samsung Corning Deutschland an dem Traditionsstandort im Sommer 2007. Investor ist die Liechtensteiner Interfloat Corporation. Seitdem flossen 50 Millionen Euro in den Aufbau der neuen Solarglasproduktion. Davon sind nach Investorangaben 18 Millionen Euro Fördermittel. Foto: Patrick Pleul dpa/lbn (zu lbn 4170 vom 29.10.2008) +++ dpa-Bildfunk +++

Die Glasmanufaktur Brandenburg (GMB) in Tschernitz ist die größte Solarglasfabrik in Europa. Hier wird eine Solarglasscheibe geprüft. Mit neuen Produkten soll der Standort gesichert werden.

Patrick Pleul/dpa