Filmfestival Cottbus 2023: So kommen Besucher am schnellsten von Spielstätte zu Spielstätte
Zwei Filme hintereinander? Oder gar mehr? Beim Filmfestival Cottbus ist das eigentlich kein Problem. Nicht umsonst wird Cottbus gern als Stadt der kurzen Wege betitelt. Und trotzdem wird es manchmal verflixt knapp, um zum Start des nächsten Films in ein anderes Kino zu kommen. Das liegt aber gar nicht an den Wegen, sondern fast immer an den Filmschaffenden.
Denn es gehört zum festen Programm des Filmfestivals, dass nach den Vorführungen Schauspieler, Regisseure oder Produzenten der jeweiligen Produktion dem Publikum Fragen beantworten. So entspinnen sich manchmal wilde Debatten und dann fliegt die Zeit davon.
Deshalb sei das Fahrrad unbedingt als Festival–Begleiter empfohlen. So ist ein zügiger Wechsel zwischen den Spielstätten möglich. Wobei die Filme in sechs Kinosälen an vier Spielorten laufen, die alle recht dicht beieinander liegen. Das sind die Stadthalle, der Weltspiegel, die Kammerbühne und das Glad–House mit Obenkino.
Cottbus bietet ein perfektes Filmfestival–Viereck
Die Rundschau hat mal den Fahrradtest gemacht und die Zeit gestoppt. Hier das Fazit: Es ist alles ziemlich flach, abgesehen von der Bahnhofsbrücke.
Auf allen Strecken gibt es zumeist gute Radwege. Die Spielstätten sind leicht zu finden, auch für Ortsunkundige. Zur Unterstützung gibt es außerdem ein Markenzeichen des Filmfestivals — die blauen Linien auf den Gehwegen. Sie verbinden die Spielstätten.
Mit dem Rad ist die Stadthalle von der Kammerbühne in gut fünf Minuten erreichbar. Genauso viel Zeit braucht es zwischen Stadthalle und Weltspiegel. Von dort weiter ist es nur ein Klacks bis zum Glad–House. Es ist in zwei Minuten erreichbar.
Die vier Hauptspielstätten liegen maximal einen Kilometer auseinander und bilden damit ein Film–Viereck, das auch bequem zu Fuß abgelaufen werden kann. Dann sollte aber mindestens eine Viertelstunde Zeit eingerechnet werden.
Selbst die etwas entlegeneren Spiel– und Festivalstätten sind mit dem Rad einfach zu erreichen. Das Planetarium steigt am Donnerstag ins Filmfestival ein und zeigt galaktisches Kino in der Kuppel. Von der Innenstadt braucht es mit dem Rad zehn Minuten bis dorthin. Genauso flott geht es von der Innenstadt bis zum Bunten Bahnhof, wo sich ein Festival–Absacker lohnt. Und wer noch mit dem Zug weiter muss, ist schon direkt am richtigen Ort.



