Seit 13 Jahren engagiert sich Denis Kettlitz für die SPD im Cottbuser Stadtparlament. Nun gibt er diese ehrenamtliche Arbeit zum Jahreswechsel auf, bleibt der Politik aber treu.
Der Abgeordnete aus Cottbus wird ab Januar die Leitung des Büros des Oberbürgermeisters übernehmen, wie das Stadtoberhaupt verkündet. Tobias Schick erklärt: „Damit ist mein Büro komplett; arbeitsfähig war es vom ersten Tag an.“
Als dann ehemaliger und erfahrener Stadtverordneter werde Denis Kettlitz noch stärker als bisher die Verbindung zwischen den Fraktionen und dem Oberbürgermeister halten, verspricht der Oberbürgermeister.

41-Jähriger übernimmt die Leitung des Cottbuser Oberbürgermeisterbüros

Für Denis Kettlitz ist der neue Job eine „spannende und ehrenvolle Aufgabe“, wie er gegenüber der Rundschau erklärt. Der 41-Jährige legt nach eigenen Angaben sein Mandat als Stadtverordneter zum Jahresende nieder. Für ihn sei der Schritt ins Rathaus nur konsequent, wechsele er damit doch vom Ehrenamt ins Hauptamt, um seine Heimatstadt weiter zu gestalten. Bei seiner Arbeit wolle er einen Fokus auf das Marketing und die Kommunikation legen.
In den frühen 2000er-Jahren war Denis Kettlitz bereits als persönlicher Mitarbeiter für die damaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Wilfried Schreck und Steffen Reiche sowie für den früheren Brandenburger Infrastrukturminister Frank Szymanski tätig. Später arbeitete er als Pressesprecher für verschiedene Institutionen und als Berater. Zuletzt moderierte er für den Regionalsender Seenluft24 aus Senftenberg.

Denis Kettlitz führte Tobias Schick durch den Oberbürgermeister-Wahlkampf

Oberbürgermeister Tobias Schick und Denis Kettlitz kennen sich aus dem Wahlkampf, den der erfahrene Abgeordnete über sechs Monate leitete und Tobias Schick schließlich über zwei Runden ins Cottbuser Rathaus brachte.
Denis Kettlitz macht mit seinem Ausscheiden aus dem Stadtparlament den Weg frei für einen neuen SPD-Mann. Laut Wahlliste würde Peter Sohst nachrücken. Formal muss dies aber zunächst der Wahlleiter feststellen und der Aspirant das Mandat auch annehmen.