
Debatte um Finanzen: Stadtpolitik diskutiert über Geld für Filmfest
Cottbus(wr) Der Cottbuser Stadtverordnete Andreas Rothe (SPD) schlägt vor, die kommunale Förderung für das Festival des Osteuropäischen Films nach und nach „geringfügig anzupassen“. Das werde der internationalen Reputation der Veranstaltung gerecht. Anders sieht es Finanzdezernent Markus Niggemann (CDU). „Als hochverschuldete Stadt einen Zuschuss von 177 000 Euro zu zahlen, wie wir es tun, ist ein Zeichen der Wertschätzung“ erwidert er auf den Vorschlag. Auch der Fachbereichsleiter für Kultur, Bernd Warchold, gibt zu bedenken: „Beim Filmfestival finanzieren wir einen Grundstock.“ Die Organisatoren erhalten nach seinen Worten „erhebliche Drittmittel“. Der Zuschuss der Stadt werde im Einvernehmen mit ihnen festgelegt. „Wir sind ja nach wie vor in der Entschuldung“, sagt Bernd Warchold. „Das Filmbüro ist im übrigen in städtischen Räumen untergebracht, was sich nicht im Etat niederschlägt.“ Somit unterstütze die Stadt das Festival „auf vielen Wegen“.