Schüler und Lehrerschaft des Ludwig-Leichhardt-Gymnasiums in Cottbus sind den Baustellenbetrieb gewohnt. Denn der Gebäudekomplex der Schule wird seit dem Jahr 2014 saniert. Derzeit ist mit Haus A der vierte und letzte Bauabschnitt in Arbeit.
Doch eine Havarie sorgte jüngst für eine Überschwemmung der Baustelle. Trotzdem bliebe die Sanierung im Plan. Das versichert Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe (SPD) auf Anfrage der Grünen.

Wasserleitung gebrochen

Demnach kam es am 29. Mai zu einem Rohrbruch in einer Trinkwasserleitung. In deren Folge trat Wasser aus und lief über die Böschung in Haus A. „Dabei wurden Teile des Fußbodens im Untergeschoss unterspült. Estrich und Dämmung wurden in Mitleidenschaft gezogen“, erklärt die Chefin des Baudezernats. Demnach hat eine dreiwöchige Trockenlegung den Wasserschaden beseitigt.
„Über die städtische Versicherung läuft jetzt die Schadensregulierung“, erklärt Marietta Tzschoppe und bedankt sich im gleichen Atemzug bei der zuständigen Reinigungsfirma, die das Leck bemerkte. „Durch die schnelle Reaktion und den Anruf beim Havariedienst hat es keine größeren Schäden gegeben.“

Bezug nach Herbstferien

Trotz des baulichen Rückschlags durch den Wasserrohrbruch im Untergeschoss, gingen parallel die Arbeiten in den Obergeschossen und an der Fassade weiter. Es gebe also keinen Stillstand auf der Baustelle. „Der Bezug des Hauses nach den Oktoberferien ist nicht gefährdet“, betont Bürgermeisterin Tzschoppe. Allerdings könnten Nacharbeiten nötig werden. „Das werden wir aber mit der Schule abstimmen.“
Die Sanierung von Haus A des Leichhardt-Gymnasiusm kostet 4,5 Millionen Euro. pk