
Cottbus: Cottbus kann sich nach 2022 für Buga bewerben
Cottbus(pk) Die Stadt Cottbus könnte sich nach dem Jahr 2022 für die Bundesgartenschau (Buga) bewerben. Das erklärte Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe (SPD) auf eine Anfrage der Bürgerfraktion AUB/SUB. Demnach hat die Stadt bei einem ersten Treffen mit dem Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft im Jahr 2016 ihr Interesse für eine erneute Ausrichtung einer Buga in Cottbus bekundet. Dies sei auch schriftlich erfolgt. Für eine Bewerbung sei allerdings noch viel mehr Arbeit notwendig, erklärte die Bürgermeisterin. Dazu gehörten eine Machbarkeitsstudie, die die wirtschaftliche Tragfähigkeit eines solchen Projektes darlegen muss und die dafür nötige Organisationsstruktur. „Es ist außerdem ein Stadtverordnetenbeschluss hinzuzufügen“, sagte Marietta Tzschoppe. „Damit könnte die Bewerbung nach 2022 erfolgen. Eine Ausrichtung ist nach 2033 möglich.“ Auch die Ausrichtung einer Internationalen Gartenschau (IGA) sei eine Option, so die Bürgermeisterin. Allerdings sei auch dafür eine Machbarkeitsstudie notwendig. Egal ob Buga, IGA oder Internationale Bauausstellung (IBA) eines sei wichtig: „Wir müssen mit den Anrainern zusammenarbeiten. Ein solches Ereignis muss in die Region ausstrahlen.“