Cottbus hat zwar keinen Weihnachtsmarkt, dafür aber etliche Glühweinstände von Gastronomen, die für reges Treiben sorgen. Die Stadt beklagt Menschenmengen in der Innenstadt und droht mit Strafen. Gibt es bald ein Verbot?
Glühweintrinken in Cottbus: Friederike und Jessi stehen mit Glühwein am Moquito auf dem Cottbuser Altmarkt. In Cottbus ist zurzeit der Außer-Haus-Verkauf von alkoholischen Getränken gestattet.
Foto: Frank Hammerschmidt
Etliche Gastronomen nutzen die Marktlücke durch den fehlenden Weihnachtsmarkt. Auch im Eberthof in der Cottbuser Friedrich-Ebert-Straße stehen Menschen am Glühweinstand.
Frank Hammerschmidt
So lange die Gruppen klein sind und der Abstand passt, wie hier bei Andreas und Johannes vor dem Sound auf dem Cottbuser Heronplatz, hat die Stadtverwaltung damit kein Problem. Doch das ist nicht immer der Fall.
Frank Hammerschmidt
Auch vor dem Blechen-Carré wird Glühwein getrunken. Das Ordnungsamt will künftig verschärfter kontrollieren in der Stadt und die Abstands- und Hygieneregeln durchsetzen.
Frank Hammerschmidt
Familie Selski steht mit Glühwein an der Kartoffelkiste in der Cottbuser Sprem. In der Einkaufsmeile ist nicht viel Platz, umso wichtiger ist es, dass sich nicht zu viele Menschen ansammeln, sagt Restaurant-Inhaberin Katja Schlodder.
Frank Hammerschmidt
Marco Doil vom Mosquito war einer der ersten Gastronomen, die einen Glühweinstand hatten. Seinen hat er mit einem Augenzwinkern „Glühwein-Hotspot“ genannt. Die improvisierten Einnahmen seien zwar nur gering, aber trotzdem wichtig, sagt Doil – vor allem für seine Mitarbeiter.