Corona in Cottbus
: Hilferuf aus dem Cottbuser Club Bebel

Corona legt das Clubleben in Deutschland lahm – in Cottbus meldet sich jetzt eine Institution zu Wort – mit einem Hilferuf.
Von
Daniel Schauff
Cottbus
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Bebel-Chef Friedersdorf sorgt sich um seinen Club. Der ist zwar eine Institution in Cottbus, die lange Schließzeit wegen Corona aber tue selbst angestammten Einrichtungen nicht gut.

Thomas Klatt

Der CottbuserClub „Bebel“ wendet sich angesichts der noch immer unklaren Zukunft angesichts der Corona-Krise in den Sozialen Netzwerken zu Wort. Seit dem 14. März ist das Bebel dicht. Die ersten Hilfsgelder seien geflossen, hätten dem Club auch ein Überleben bis Ende Juni absichern können. Auch die weiteren angekündigten Hilfsgelder seien geflossen – zumindest vom Land Brandenburg.

Club Bebel kritisiert die Stadt Cottbus wegen fehlender Unterstütung

„Der Bund hingegen hat lieber Flugzeuge im Bauch und versucht uns mit Ankündigungen, ohne wirklich schnell aktiv zu werden, bei Laune zu halten“, heißt es in einem Post bei Facebook, der sich am Montagabend innerhalb weniger Minuten schon beachtlich verbreitet hatte. Auch Kritik an der Stadt Cottbus bleibt nicht aus. „Die Stadt selbst hat noch nie wirklich Interesse an dem Club bekundet.“

Geschieht nichts, drohe das Aus für das Bebel zum Jahreswechsel. „Wir haben uns nun dazu entschließen müssen, öffentlich für den Erhalt des Clubs aufzurufen. Wer für die Erhaltung des Clubs ist kann sich auch mit wenigen Euros an einer Spendenaktion beteiligen“, so heißt es in dem Bebel-Aufruf. Ein Spendenkonto sei mittlerweile bei der Sparkasse Spree-Neiße eingerichtet (IBAN: DE40 1805 0000 3000 0386 03; BIC: WELADED1CBN).

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