LR+LR+Bombe bei Cottbus
: Ermittlungen um vertuschte Waffenfunde im Tagebau

Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt gegen Ex-Mitarbeiter einer Munitionsbergungsfirma. Die Vorwürfe sind alarmierend. Es geht um Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.
Von
Stephan Meyer
Cottbus/ Welzow
Jetzt in der App anhören
Bombe Bahnwerk Juli 2026: In Cottbus ist am Donnerstag, 9. Juli 2026, auf dem Gelände des neuen Bahnwerkes in der Wilhelm-Külz-Strasse eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Dazu war ein Sperrkreis von 500 Metern rund um den Hautbahnhof eingerichtet worden. Der Zugverkehr war ab ca 12.15 unterbrochen. Die Einsatzzentrale der Feuerwehr, Ordnungsamt, Katastrophenschutz und Polizei befand sich auf dem Knappschaftsplatz. Für bedürftige Menschen war eine Betreuung in der Turnhalle der Paul-Werner-Oberschule eingerichtet worden.

Im Tagebau Welzow-Süd sollen unter anderem ehemalige Mitarbeiter einer privaten Munitionsbergungsfirma gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen haben. Es geht auch um eine 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wie sie dieses Jahr am Bahnwerk in Cottbus entdeckt wurde (Fotomotiv).

Michael Helbig/ Archiv