Blitzer in Cottbus: Verschärfte Kontrollen - wo jetzt Bußgelder drohen

Am Montag, 29. Juni 2026, startet Cottbus eine Blitzerwoche. Vor allem die Sicherheit vor den Kitas soll dabei im Fokus stehen. Neben den kleinen mobilen Blitzern sind auch die drei Anhänger an wechselnden Orten im Einsatz.
Michael Helbig- Cottbus plant eine Blitzerwoche: Start am Montag (29. Juni), Fokus auf Kita-Umfeld.
- Ziel ist mehr Sicherheit für Kinder, nicht primär Bußgelder – Kontrollen zu Stoßzeiten.
- Einsätze an etwa 20 Stellen im Stadtgebiet, Orte wechseln morgens und nachmittags.
- Im Einsatz: drei mobile Radarwagen, drei Blitzeranhänger und drei stationäre Blitzer.
- Dialog-Displays zeigen sanktionsfrei die aktuelle Geschwindigkeit und mahnen zur Einhaltung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Achtung Autofahrer! Die Stadt Cottbus startet eine Blitzerwoche. Damit soll kurz vor dem Ende des auslaufenden Schuljahres noch einmal auf die Gefahren auf Schulwegen und im Umfeld von Kitas aufmerksam gemacht werden.
„Es geht uns nicht in erster Linie darum, Bußgelder zu verhängen, sondern um die Sicherheit unserer jüngsten Einwohner“, stellt Manuel Helbig, Fachbereichsleiter Ordnung und Sicherheit im Cottbuser Rathaus, klar. Vermeintlich geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen könnten für die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr schwerwiegende Folgen haben.
Mit der Blitzerwoche vom 29. Juni bis 3. Juli 2026 will die Stadt vor allem die Straßen vor den Kitas in der Stadt sowie in den ländlichen Ortsteilen in den Fokus nehmen. Viel los ist dort morgens und nachmittags, wenn die Kinder zur Kita gebracht und wieder abgeholt werden.
Zeitdruck, Parkplatzsuche, Wendemanöver, Halten in zweiter Reihe – all das führt oft zu unübersichtlichen und gefährlichen Situationen. Aufgrund ihrer Größe sind Kinder beim Aussteigen oder Betreten der Straße oft schwer zu sehen. Die Stadt will mit der Aktion für mehr Rücksichtnahme werben. Bei Verstößen kann es für Temposünder dennoch teuer werden.
An welchen Straßen die Stadt Cottbus Blitzer aufbaut
An insgesamt etwa 20 Stellen im gesamten Stadtgebiet werde die Geschwindigkeit gemessen, kündigt Manuel Helbig an. Nicht gleichzeitig, sondern an wechselnden Orten. Der Schwerpunkt liege auf den Morgen- und Nachmittagsstunden. Dabei würden Kitas in Sachsendorf und Schmellwitz genauso ins Visier genommen wie beispielsweise in Kahren und Branitz.

Verkehrssicherheit wird gerade am Schuljahresanfang groß geschrieben. Schülerlotsen helfen hier Schulanfängern in der Drebkauer Straße in Cottbus, sicher zu ihrer Schule zu kommen. (Archiv)
Michael HelbigDie Stadt Cottbus verfügt insgesamt über drei mobile Radarwagen. Dazu kommen drei weitere Blitzeranhänger. Drei stationäre Blitzer stehen an der Europakreuzung in der Thiemstraße, in Gallinchener Hauptstraße (B97) und auf dem Stadtring (B169) zwischen Garten- und Bautzener Straße.
Zusätzlich stehen der Stadt inzwischen acht digitale Messtafeln zur Verfügung. Diese sogenannten Dialog-Displays zeigen beim Heranfahren die aktuelle Geschwindigkeit an, womit Autofahrer sanktionsfrei auf die Einhaltung der Tempolimits hingewiesen werden. Nach Angaben von Manuel Helbig werden diese Tafeln insbesondere nach Hinweisen von Bürgern oder von den Ortsbeiräten eingesetzt.


