Der Zugführer hat am Freitagnachmittag die Regionalbahn (RB) 43 von Falkenberg/Elster nach Cottbus mit etwa 20 Fahrgästen vor einem umgestürzten Baum auf dem Gleis zwischen Calau und Cottbus rechtzeitig bremsen können. Der Baum beschädigte eine Oberleitung. Der Zugverkehr ist dadurch unterbrochen worden. Gegen 19 Uhr konnte die Strecke dann wieder freigegeben werden, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn.
Der späte Sturmschaden in Höhe der Ortschaft Eichow (Spree-Neiße) ist vermutlich dem jüngsten Sturmtief Emmelinde geschuldet, das im Westen Deutschlands große Schäden angerichtet hat – sich auf dem Weg nach Osten bis zur Lausitz aber schon deutlich abgeschwächt hatte.
Sturmschäden bei Forst Windhose wütet im Euloer Bruch

Forst

Fahrgäste der Regionalbahn 43 bei Eichow aus Zug evakuiert

Da bei dem Baumsturz die Oberleitung des Schienenweges beschädigt worden ist, mussten alle Fahrgäste evakuiert werden. „Der Zugführer konnte den Zug noch vor dem Oberleitungsschaden zurücksetzen“, bestätigt der Bahnsprecher für die Region Berlin-Brandenburg.
Die Deutsche Bahn hat über die Leitstelle Lausitz in Cottbus die Freiwillige Feuerwehr Kolkwitz um Amtshilfe bitten lassen. Die Fahrgäste sind von den Einsatzkräften und dem Bahnpersonal aus der Gefahrenzone geführt und nach Limberg gebracht worden. Die Reise ist per Bus fortgesetzt worden. Die DB Regio ist in Spree-Neiße auch selbst Busdienstleister auf einigen Linien.