Nach Oberleitungsschaden
: Bahnstrecke zwischen Calau und Cottbus wieder freigegeben

Ein Sturmschaden hat den Bahnverkehr auf dem Schienenweg zwischen Calau und Cottbus lahm gelegt. Fahrgäste der Regionalbahn (RB) 43 sind evakuiert worden. Die Strecke ist wieder befahrbar.
Von
Kathleen Weser
Calau/Cottbus
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Ein umgestürzter Baum hat die Bahnstrecke zwischen Calau und Cottbus blockiert.

Blaulichtreporter Cottbus

Der Zugführer hat am Freitagnachmittag die Regionalbahn (RB) 43 von Falkenberg/Elster nach Cottbus mit etwa 20 Fahrgästen vor einem umgestürzten Baum auf dem Gleis zwischen Calau und Cottbus rechtzeitig bremsen können. Der Baum beschädigte eine Oberleitung. Der Zugverkehr ist dadurch unterbrochen worden. Gegen 19 Uhr konnte die Strecke dann wieder freigegeben werden, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn.

Der späte Sturmschaden in Höhe der Ortschaft Eichow (Spree–Neiße) ist vermutlich dem jüngsten Sturmtief Emmelinde geschuldet, das im Westen Deutschlands große Schäden angerichtet hat — sich auf dem Weg nach Osten bis zur Lausitz aber schon deutlich abgeschwächt hatte.

Fahrgäste der Regionalbahn 43 bei Eichow aus Zug evakuiert

Da bei dem Baumsturz die Oberleitung des Schienenweges beschädigt worden ist, mussten alle Fahrgäste evakuiert werden. „Der Zugführer konnte den Zug noch vor dem Oberleitungsschaden zurücksetzen“, bestätigt der Bahnsprecher für die Region Berlin–Brandenburg.

Die Deutsche Bahn hat über die Leitstelle Lausitz in Cottbus die Freiwillige Feuerwehr Kolkwitz um Amtshilfe bitten lassen. Die Fahrgäste sind von den Einsatzkräften und dem Bahnpersonal aus der Gefahrenzone geführt und nach Limberg gebracht worden. Die Reise ist per Bus fortgesetzt worden. Die DB Regio ist in Spree–Neiße auch selbst Busdienstleister auf einigen Linien.

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