Bahn in Cottbus: RB49, RE18 und RE13 – diese Züge fallen komplett aus

Aufgrund von Bauarbeiten ist die Strecke Cottbus–Senftenberg–Ruhland–Falkenberg (Elster) gesperrt. Dies hat besonders für Pendler nach Dresden längere Fahrtzeiten zur Folge.
Michael Helbig- Bauarbeiten sperren die Strecke Cottbus–Senftenberg–Ruhland–Falkenberg bis 15. August.
- Züge der Linien RE13, RB49 und RE18 fallen aus, Ersatzbusse verlängern die Reisezeiten deutlich.
- Pendler nach Dresden brauchen bis zu 2,5 Stunden statt 1,5 Stunden, alternative Routen dauern länger.
- RE10 und RB43 verkehren weiter zwischen Cottbus und Falkenberg, Reisezeit bleibt bei 1 Stunde.
- Deutschland-Ticket wird in Trilex-Zügen anerkannt, Fahrpläne für Ersatzverkehr sind online verfügbar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach der Sperrung zwischen Ruhland und Senftenberg Ende letzter Woche gehen die Bauarbeiten der Deutschen Bahn auf den Linien RE13 (Cottbus – Elsterwerda), RB49 (Cottbus – Falkenberg (Elster)) und RE18 (Cottbus – Dresden) weiter. Diesmal fallen die Verbindungen RE13 sowie RB49 von Mittwoch, dem 13. August, 17 Uhr, bis Freitag, dem 15. August, 21.30 Uhr, komplett aus. Die RE18-Züge fallen in diesem Zeitraum auf dem Abschnitt Ruhland–Cottbus aus.
Grund dafür: Es werden Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung in Senftenberg, am Personen- und Gepäcktunnel sowie zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen im Bereich Ruhland geführt, teilt die Deutsche Bahn mit.
Die ausgefallenen Züge werden durch Busse ersetzt. Berufspendler müssen jedoch längere Fahrzeiten in Kauf nehmen. So dauert die Reise von Cottbus bis Senftenberg mit dem Bus eine Stunde statt maximal 32 Minuten mit dem Zug. Der Fahrplan des Ersatzverkehrs ist online verfügbar.
Keine direkte Verbindung nach Dresden – diese Alternative gibt es
Für Pendler nach Dresden wird die Reise die größte Herausforderung darstellen. Sie müssen nämlich erst einmal rund eine Stunde und 20 Minuten mit dem Bus bis Ruhland fahren. Von dort aus fahren sie mit dem RE18 oder dem RE15 weiter bis Dresden-Neustadt.
Statt der üblichen Stunde und 50 Minuten mit dem RE18-Direktzug dauert die Fahrt dann rund zwei Stunden und 30 Minuten. Aufpassen: Die Umsteigezeit in Ruhland beträgt nur zehn Minuten. Verspätet sich der Bus, müssen Pendler mehr als eine Stunde auf den nächsten Zug nach Dresden warten.
Alternativ ist ein Umweg mit dem RB65 durch Görlitz möglich. Von dort fährt der Trilex-RB60 bis nach Dresden. Die Fahrt dauert allerdings drei Stunden. Gut zu wissen: Das Deutschland-Ticket und die Abonnements von DB Regio werden in den Trilex-Zügen, die von der Länderbahn betrieben werden, anerkannt.
Sonst fährt man mit dem RE10 bis Leipzig und von dort weiter mit dem RE50 bis Dresden. Die Fahrt ab Cottbus dauert allerdings drei Stunden und 30 Minuten.
Diese Züge zwischen Cottbus und Falkenberg fahren weiterhin
Für Pendler und Reisende nach Falkenberg sind die Zugausfälle auf den Linien RB49 und RE18 weniger einschränkend. Der RE10 (Frankfurt (Oder) – Cottbus – Leipzig) und der RB43 (Frankfurt (Oder) – Cottbus – Falkenberg) fahren an betroffenen Tagen weiterhin direkt zwischen Cottbus und Falkenberg.
Zwar gibt es nur eine Verbindung pro Stunde statt zwei, dafür ist die Reisedauer jedoch nur eine Stunde. Das sind 30 Minuten weniger als mit den Zügen, die an diesen Tagen ausfallen.


