Baden in Cottbus
: Weiterhin Blaualgen in Madlower See und Branitzer See

Es wird weiterhin nicht empfohlen, im Madlower See und Branitzer See zu baden. Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass in den Cottbuser Seen Blaualgen vorkommen. Entwarnung gibt es für zwei andere Seen und die Spree.
Von
csc
Cottbus
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Blaualgen im Madlower See.

Frank Hilbert

In den Cottbuser Badeseen in den Stadtteilen Madlow und Branitz sind bei Laboruntersuchungen erneut Blaualgen festgestellt worden, teilt die Stadt am Freitag mit. Es wird weiterhin davon abgeraten, in den Seen zu baden oder in der Nähe der Gewässer zu spielen.

Entwarnung gibt es für die Badeseen in Sachsendorf und Ströbitz. Hier konnten keine Blaualgen nachgewiesen werden. Gleiches gilt für die Spree im Bereich Kiekebuscher Wehr und Sanzebergbrücke. In beiden Seen und an ausgewiesenen Badestellen der Spree kann wieder gebadet werden, teilt die Stadt mit.

Woran sind Blaualgen zu erkennen?

Vereinzelt sind diese Blaualgen toxin–bildend — also giftig für Menschen und Tiere. Feststellbar ist die Algenbildung anhand starker Trübung, Verfärbung und durch eine eingeschränkte Sichttiefe.

Welche Beschwerden können bei Blaualgen auftreten?

Die Algentoxine können beim Verschlucken Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervorrufen. Auch Hautreizungen und allergische Reaktionen sind möglich.